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B a n k - G e h e i m n i s

1. Geheimnis: REICHTUM

Nicht BESITZ macht reich,
sondern FREUDE.

(Phil Bosmans)

REICH ist, wer viel HAT:
Reicher ist, wer wenig BRAUCHT:
Am reichsten ist,
wer viel GEBEN kann.

(Gerhard Tersteegen)

Wer SATT ist,
wird NIE einen HUNGERNDEN verstehen.

(aus Rußland)

"SAMMELT euch nicht Schätze auf ERDEN;
wo Motten oder Rost sie fressen,
oder wo DIEBE einbrechen und sie stehlen. ...
Denn wo dein SCHATZ ist,
da ist auch dein HERZ."

(Mt 6,19, 5)

2. Geheimnis: ZEIT

Der Mensch hat keine ZEIT,
wenn er sich nicht Zeit NIMMT;
Zeit zu HABEN.

(Ladislaus Boros)

Wenn Du es AUSFSCHIEBST,
VERSÄUMST Du das LEBEN.

(Seneca)

3. Geheimnis: FREUNDE

JEDER Mensch ist liebenswert,
wenn er WIRKLICH zu WORTE kommt.

(Hermann Hesse)

Unter den Menschen
gibt es viel mehr Kopien
als ORIGINALE.

(Pablo Picasso)

Mit der PHANTASIE des ANDEREN
läßt sich im Leben VIEL anfangen.

(Carl Sternheim)

Heim kommt man nie.,
aber wo BEFREUNDETE Wege zusammenlaufen,
da sieht die ganze Welt für eine Stunde
wie HEIMAT aus.

(Hermann Hesse)

"Der Mensch lebt nicht vom Brot ALLEIN..."

(Mt 4,4b)

Den WAHREN Geschmack des BROTES
erLEBT man
beim Essen mit FREUNDEN.

(RBB)

4. Geheimnis: GENERATIONEN

Viel KÄLTE ist unter den Menschen,
weil wir es nicht WAGEN,
uns so herzlich zu geben wie wir SIND.

(Albert Schweitzer)

Erziehen
heißt VORLEBEN:
Alles andere
ist höchstens DRESSUR:

(Oswald Bumke)

Ein GLÜCKLICHE Mutter
ist für die Kinder SEGENS-reicher
als 100 Lehrbücher über die Erziehung.

(Heinrich Pestalozzi)

5. Geheimnis: ALTER

Daß alles VERGEHT;
weiß man schon in der JUGEND;
aber WIE SCHNELL alles vergeht,
erfährt man erst im ALTER.

(Marie v. Ebner-Eschenbach)

In der ERSTEN Hälfte des Lebens
bemühen wir uns,
die ÄLTERE Generation zu verstehen,
in der ZWEITEN die JÜNGERE

(E.W. ?)

In VORGERÜCKTEN Jahren
halten wir uns gern etwas darauf zugute,
daß wir von unseren LASTERN lassen.
Dabei lassen SIE von UNS.

(W.H.P. ?)

Wenn wir ÄLTER werden,
legen wir eine Menge Fehler AB:
Wir BRAUCHEN sie nicht mehr.

(Paul Claudel)

Es kommt nicht darauf an,
wie ALT man ist,
sondern WIE man alt ist.

(? mir unbekannt)

6. Geheimnis: ERINNERUNG

Alles Gold der Welt
ist nicht imstande,
auch nur eine
sehr schöne Minute ZURÜCKzuholen
-- das kann nur die ERINNERUNG.

(? mir unbekannt)

DOPPELT lebt,
wer auch Vergangenes GENIEßT.

(Marcus Martial)

Alt ist man,
wenn man an der Vergangenheit
MEHR Freude hat als an der Zukunft.

(John Knittel)

7. Geheimnis: EWIGKEIT

Ich glaube an GOTT,
nicht als Theorie, sondern als TATSACHE,
die REALER ist
als die Tatsache des LEBENS.

(Mahatma Gandhi)

LIEBE ist die LEITER,
WORAUF WIR EMPORKLIMMEN
zur Gottähnlichkeit.

(Schiller)

Was erwarten Sie nach dem Tod ?
Die Vergebung meiner Sünden
und SOHN GOTTES zu werden.

(Abbe Pierre)

"..als er mit ihnen zu Tisch saß,
nahm er das BROT,
dankte, brach´s und gab´s ihnen.
Da wurden ihre Augen GEÖFFNET..."

(Lk 24,30 = Emmaus-Geschichte)

B e r g - K i r c h e

1. Natur

Mir ist jeder GRASHALM
so wichtig wie der Kölner Dom.
Und oft lernte ich von jenem MEHR
als von diesem.

(Langbehn)

WIRD die Natur is LICHT gehalten,
SIEHT man ihr WASSER-Zeichen.
Sie ist SCHÖPFUNG:
Kostbar, faszinierend.

(Die Reisen des Paulus (4)
ARD, 10.12.95)

Die größte Sehens-WÜRDIGKEIT,
die es gibt ...
ist die WELT
- sieh sie Dir an.

(Kurt Tucholsky)

2. Kirche

Der Staat
mit der niedrigsten Geburtenrate
ist nicht die Bundesrepublik,
sondern der Vatikan.

(Prof. Max Wingen)

Wenn die Welt erst
EHRLICH genug geworden sein wird,
um Kinder vor dem 15. Jahr
keinen RELIGIONS-Unterricht zu erteilen,
DANN wird etwas von ihr zu HOFFEN sein.

(Arthur Schopenhauer)

Der Lebens-Weg
kann zwar an der KIRCHE vorbeigehen,
aber er führt immer zu GOTT.

(RBB)

3. Lebens-Weg

Macht es, kosmisch betrachtet,
wirklich was aus,
wenn ich NICHT aufstehe und arbeiten gehe ?

(aus: Douglas Adams,
"Per Anhalter durch die Galaxis")

Das GRÖßTE Hindernis,
gut zu leben,
ist der AUFSCHUB.

(Kradinal Bona)

ERZÄHLE es mir -
und ich werde es VERGESSEN:
ZEIGE es mir -
und ich werde MICH ERINNERN.
Laß es mich TUN -
und ich werde es BEHALTEN:

(Konfuzius)

Heute
ist der erste Tag
des Restes
meines Lebens.

(Unbekannt)

Liebe
ist ein Himmels-Weg;
welcher aus der "Zeit" - in die "Ewigkeit" führt.

(RBB)

4. Liebe

Viel Kälte ist unter den Menschen,
weil wir nicht wagen,
uns so herzlich zu geben,
wie wir sind.

(Albert Schweizer)

Die Liebe
gewinnt mit der Nähe zum Tod
an Dichte.

(Gabriel Garcia Marquez)

Liebe ist,
wenn das Glück des ANDEREN
ein WESETNLICHER Bestandteil
des EIGENEN Glücks ist.

(Vallabhbhai Patel,
in Fliege "Best of ´97")

5. Gott

Wer dem Gott
des Geldes dient,
der verachtet
den Gott des Lebens.

(L. Fleischmann)

Jedermann
hat SOVIEL Religion,
ALS er Liebe hat.

(R.Mäder)

Gott und die Menschheit
seien wie zwei VERLIEBTE,
die ein Redevous ausgemacht,
sich aber im TREFFpunkt geirrt haben.
Gott wartet in der EWIGKEIT -
und niemand kommt.
Und der Mensch wartet
vergeblich in der ZEIT.

(Simone Weil)

Brot - für die Welt

Seid froh - Ich bin es auch ! 

(Papst Johannes Paul II, auf dem Sterbebett)

1. Nahrung + Glück

Nicht alle Reichen sind GLÜCKLICH;
jedoch alle Glücklichen sind REICH.

(Autor mir unbekannt)

SATTE Menschen 
sind nicht notwendigerweise FREI,
HUNGERNDE Menschen
sind es in jedem Fall NICHT.

(Willy Brandt)

FRIEDEN war für mich
`n Stück SCHOKOLADE.

(TV-Sendungs-Titel)

Der REICHTUM
gleicht dem SEE-Wasser:
Je mehr man davon TRINKT;
desto DURSTIGER wird man.

(Arthur Schopenhauer, 
deutscher Philosoph, 1788-1860)

Wir denken SELTEN an das,
was wir HABEN,
aber immer an das,
was uns FEHLT. 

(Arthur Schopenhauer)

Ein Leben ohne FESTE,
ist eine weite Reise ohne GASTHAUS. 

(Demokrit)

2. Selbst-Betrachtung

Warum expandierte das All 
zwischendurch etwas gemütlicher
und erlaubte es der SCHWERKRAFT
Materie zu Himmelskörpern ANZUHÄUFEN,
auf denen sich Atome
zu LEBENDIGEN Wesen 
VERBINDEN konnten,
die über ihren EIGENEN Ursprung 
NACH-DENKEN ? 

(Dr. Max Rauner)

AUFRICHTIGKEIT ist wahrscheinlich 
die verwegenste Form der TAPFERKEIT.

(William Somerset Maugham, brit. Schriftsteller, 1874-1965)

SIEGER wird man 
durch Training und Talent. 
Ein GEWINNER erst durch FAIR PLAY.

(Förder-Projekt des Fair Play von der Kölner Sparkasse)

Man könnte sich den ganzen Tag ÄRGERN.
Aber man ist NICHT 
dazu VERPFLICHTET.

(Peter Hohl)

Herr, gib mir GEDULD !
Aber SOFORT ! 

(Titel TV-Sendung, Die Story, 
Die Gratwanderung des Superministers Wolfgang Clement)

Auf dem Wege in die IRRE
ist der RÜCKSCHRITT
FORTSCHRITT. 

(Josef Viktor Stummer)

Das LEBENSZIEL vieler Menschen
ist heutzutage nicht mehr,
gut zu SEIN -
sonder es gut zu HABEN.

(Ernst Ferstl)

Das LEBEN soll kein uns GEGEBENER,
sondern ein von uns GEMACHTER
Roman sein.

(Novalis)

3. Mit-Menschen

Ein WAHRHAFT großer Mann
wird weder einen Wurm ZERTRETEN,
noch vor dem Kaiser KRIECHEN.

(Benjamin Franklin, 
amerikanischer Staatsmann, 1706-1790)

Zu viele Jugendliche fühlen sich 
- wenn sie BEDROHLICH wirken - 
GEEHRT anstatt BESCHÄMT. 

(BBK)

Der Chef beim Einstellungsgespräch:
"Wie sieht es mit FREMD-Sprachen aus ?"
"Sehr gut. Außer Deutsch - 
sind mir alle Sprachen FREMD." 

(Witz)

Es gibt Leute, die in jeder Suppe 
ein Haar finden, weil sie, 
wenn sie davor sitzen, so lange 
den Kopf schütteln, bis eins hineinfällt.

(Friedrich Hebbel, deutscher Dramatiker, 1813-1863)

Was Rednern an TIEFE fehlt,
ersetzen sie durch LÄNGE.

(Montesquieu)

Wenn nur GEWINN 
alle offenen Fragen beantwortet, 
müssten wir alle 
im DROGEN-Geschäft sein.

(Wendelin Wedekind, Porsche-Chef, 
über die Notwendigkeit, dass Firmen 
glaubwürdig gesellschaftliche Verantwortung übernehmen)

Vorsicht und Misstrauen sind GUTE Dinge,
nur sind auch IHNEN gegenüber
Vorsicht und Misstrauen nötig.

(Christian Morgenstern)

4. Glauben

MUSIK ist eine HÖHERE Offenbarung 
als alle Weisheit und Philosophie.

(Ludwig van Beethoven)

Was HINTER uns liegt, 
und was VOR uns liegt, 
sind WINZIGKEITEN im Vergleich
zu dem, was IN UNS uns liegt.

(Oliver Weell Holmes)

(Das ist mir ungeheuer bewusst und 
wirklich körperlich präsent geradezu:) 

Diese Gefühl - nicht allzu viel ZEIT 
zwischen 2 EWIGKEITEN zu haben.

(Armin Rohde, Schauspieler)

Was Du für Dich BEHÄLTST -
hast Du bereits VERLOREN.
Was Du VERSCHENKST -
ist DEIN für IMMER. 

(Josef Reche)

Wir leben NICHT, 
um zu GLAUBEN, 
sondern um zu LERNEN.

(Dalai Lama)

Die KIRCHE IST NIE 
an der BASIS gescheitert.

(Albert Schnmidt)

Es ist unsere Lebens-AUFGABE:
Lebens-FREUDE und Lebens-DANKBARKEIT
a) zu EMPFINDEN
b) und zu VERMITTELN. 

(BBK)

Wer GLAUBT, 
hat MEHR vom LEBEN !

(Autor mir unbekannt))

Was ihr den GERINGSTEN meiner
Brüder (und Schwestern) getan habt,
das habt ihr MIR getan. 

(Mt 25,40)

NIEMAND
geht über die ERDE,
den GOTT nicht LIEBT. 

(Bibelstellen-Plakat der Evangelischen Gemeinde Wuppertal)

(Gott spricht durch Jesus:)

ICH bin das BROT des LEBENS.

(Joh 6,35)

Wir sind alle
E m p f a n g e n d e

1. Bild -
Interpretation
(Textauszüge von Theo Schmidkonz SJ)

Das Mahl mit den Sündern:
Für euch und für alle
(…)

Die Pharisäer und Schriftgelehrten
empörten sich:
Er gibt sich mit Sündern ab
und isst sogar mit ihnen ! (Lk, 15,2)

Wir sehen bildhaft,
wer Jesus wirklich ist.
(…)

Links ein Jude:
Kein Volk wurde so oft ausgestoßen.
Neben ihm eine Dirne:
Jesus nahm sich ihrer an.

Dann eine Bettlerin:
Die sieht doch keiner gerne.
Und der Narr:
Ein Verrückter fehlt gerade noch!

Der Intellektuelle:
Skeptiker glauben doch nichts!
Die reiche Dame:
Und was geschieht mit den Armen ?
Der Schwarze:
Fremdes macht vielen Angst.

Die Zahl "Sieben" bedeutet:
Alle sind eingeladen
an den einen Tisch.

Keiner wird ausgeschlossen,
der zu Jesus kommt
und von ihm Heil erwartet.
(…)

Die Rose am Tisch aber sagt,
worauf alles ankommt:
geliebt sein von Gott,
ihn und die Menschen lieben.

2. Biblische
Belege

Wer von euch ohne Sünde ist -
der werfe den ersten Stein...

(Joh 8,7b)

Warum siehst du den Splitter
im Auge deines Bruders,
aber den Balken
in deinem Auge bemerkst Du nicht ?

(Mt 7,3)

Oder ist einer unter euch,
der seinem Sohn einen Stein gibt,
wenn er um Brot bittet,
oder eine Schlange,
wenn er um einen Fisch bittet ?

Wenn nun schon ihr, die ihr böse seid,
euren Kindern gebt, was gut ist,
wie viel mehr wird
euer Vater im Himmel
denen Gutes geben, die ihn bitten.

(Mt 7,9-11)

Und wenn jemand einem Menschen
das Leben erhält, sei es so,
als hätte er der ganzen Menschheit
das Leben erhalten

(Koran, Sure 5, Vers 32)

…ich war hungrig,
und ihr habt mir zu essen gegeben…
ich war fremd und obdachlos,
und ihr habt mich aufgenommen…

(Mt 25,36)

E n t w i c k l u n g s - 
S t u f e n

1. Freunde

Ein Freund,
ist ein Mensch,
der dich kennt
und trotdem liebt.

(Volksweisheit)

Freundschaft,
das ist wie Heimat.

(Kurt Tucholsky)

2. Familie

Der Mensch
wird am Du
zum Ich.

(Martin Buber)

Ein bißchen
Güte
von Mensch zu Mensch
ist besser
als alle Liebe
zur Menschheit.

(Richard Dehmel)

3. Liebe

Die LIEBE stellt
diejenige Bindungsenergie dar,
die das ICH
am leidenschaftlichsten ERHEBT
und ihm im Gegenüber
eines Anderen KRÄFTE verleiht,
die es NIE ZUVOR
in sich verspürt hat.

(Eugen Drewermann)

Die KIRCHE
müßte lernen von all DENEN,
die durch die LIEBE
gelernt haben, daß es
keine ZWEI Reiche gibt:
eines der Erde und
eines des Himmels,
sondern nur ein EINZIGES
Reich der SEELE:
ERFÜLLT von Träumen
einer HIMMLISCHEN Poesie der
Barmherzigkeit und der GÜTE.

(Eugen Drewermann)

4. Be-ruf

Ich bin
an meinem Platz so nötig,
wie ein Erzengel
an dem seinen.

(Kardinal John Henry Newmann)

Wer ernstlich an den
lebendigen Gott glaubt,
der sieht auch Würde und Sinn
in seinem eigenen kleinen
Anteil Leben.

(Hermann Zeller)

5. Arbeit

Je weiser und besser
ein Mensch ist,
um so mehr Gutes
bemerkt er in den Menschen.

(Blaise Pascal)

Wer sich NIEMALS
etwas NEHMEN läßt,
wird KEINEM etwas GEBEN.

(Joan Baez, Liedtext )

Ihr sagt: wir haben
üble und elende ZEITEN.
Lebt recht, denn
durch ein gutes Leben
ÄNDERT ihr die Zeiten.

(Augustinus)

6. Sehnsucht

Sehnsucht
ist das Los des Geistes,
der einmal Gottes
Schönheit geschaut hat.

(Basilius der Große)

Wär nicht das AUGE
SONNEN-haft;
WIE könnten wir
das LICHT erblicken.
Lebt' nicht in UNS des
Gottes EIGENE Kraft;
WIE könnt uns
GÖTTLICHES entzücken.

(Goethe)

Unruhig
ist unser Herz,
bis es ruht
in DIR.

(Augustinus)

7. Leben

Das Schweigen
gehört zu den
eindrücklichsten Ereignissen
unseres Lebens.

(Ladislaus Boros)

Bete, daß deine Einsamkeit
der Stachel werde,
etwas zu finden,
wofür du leben kannst
- groß genug,
um dafür zu sterben.

(Dag Hammarskjöld)

e r h e b e n d e   M U S I K

1. Freude

Jugend,
FREUE dich am LEBEN !

(Kohelet / Prediger 11.9 )

Ein HEILIGER;
der TRAURIG ist,
ist ein TRAURIGER Heiliger.

(Franz von Sales)

Versag Dir nicht das GLÜCK
des HEUTIGEN Tages;
An der LUST; die Dir ZUSTEHT,
geh NICHT vorbei.

(Sir 14,14)

Im Talmud,
SCHULDET die Seele nach dem Tode
Gott RECHENSCHAFT;
für jede ERLAUBTE FREUDE;
die sich der Mensch
OHNE Not ENTGEHEN ließ.

("Am Abend vorgestellt,
WDR§, 08.09.88)

Prüft ALLES;
das GUTE be-HALTET.

(1 Thess 5,21)

Gott ACHTET mich,
wenn ich ARBEITE.
Aber er LIEBT mich,
wenn ich SINGE !

(? mir unbekannt)

2. Musik

Als ich zum ersten Mal
eine Bach-Arie hörte,
wußte ich, daß NEGER
meine FREUNDE werden können.

(Erst Bloch)

...Hier findet die VOR-Stellung
eines umfassenden FRIEDENS statt.
...Auf Bachs Notenpapieren
erscheint die ZERSTÜCKELTE Welt
als die EINE.

(Albert Schweitzer)

Dann steht die ZEIT still,
und die UR-MELDOIE
wird HÖR-bar.

(Kurt Tucholsky)

3. Musik + Mystik

Niemand hat den Zusammenhang
von MUSIK und RELIGION
tiefer erfaßt
als Dschalal ad-Din ar-Rumi,
der sein ganzes Leben
der Musik und dem ekstatischen Tanz
als Formen der Gottesverehrung widmete.
Dieser hervorragende Mann,
der im 13. Jh. die Bewegung
der "tanzenden Derwische" von Konya begründete,
wußte wie kein anderer,

daß das Geheimnis der MUSIK
in der SEHNSUCHT des Getrennten
NACH EINHEIT bestehe.

(E.Drewermann, Strukturen d.Bösen II, 310)

Wer LIEBT,
der NÄHRT seine Liebe,
indem er der MUSIK lauscht.
Denn die Musik ERINNERT ihn
an die FREUDEN seiner
ersten VEREINIGUNG mit GOTT.

(Dschalal ad-Din ar-Rumi)

Ins Gesicht des Menschen
den man LIEBT,
zu schauen,
ist wie das ERKLINGEN
himmlischer MUSIK:.

(RBBt)

Wandelt mit den FÜßEN
auf der ERDE;
mit den HERZEN aber
seid im HIMMEL.

(Don Bosco)

F a m i l i e n  -

G e s c h i c h t e (n)

Indem die Alten die
ursprünglich reine Natur des Menschen 
leuchten lassen wollten,
ordneten sie zunächst ihren STAAT.

Indem sie den Staat ordnen wollten,
ordneten sie zunächst ihre FAMILIEN;

indem sie die Familien ordnen wollten,
ordneten sie sich SELBST.

(Konfuzius (t 479 v.C.))

1. Staat

DEMOKRATIE ist ein Verfahren, 
das garantiert, dass wir 
nicht besser REGIERT werden, 
als wir es VERDIENEN. 

(George Bernhard Shaw, 
irischer Schriftsteller, 1856-1950)

Das JAMMERN
ist des Deutschen neue LUST.

(Lehmann, ARD, Die Börse im 1.)

Die GROßEN Dinge
haben einen tödlichen FEIND:
die großen WORTE.

(Hans Krailsheimer, 
deutscher Aphoristiker, 1888-1958)

Ein Geheimnis des ERFOLGS:
den Standpunkt des Anderen VERSTEHEN.

(Henry Ford, 
amerikanischer Industrieller, 1863-1947)

Die meisten Leute 
arbeiten an EILIGEN Dingen,
nicht an den WICHTIGEN.

(Donald Rumsfel, US-Verdeidigungsminister, 
2003 unter George W. Busch)

2. Fanatismus

Durch GEWALT tötest Du den HASSER,
aber Du tötest nicht den HASS.
[Im Gegenteil: Gewalt ERZEUGT 
nur noch MEHR Hass.]

(Martin Luther King)

Ich sehe mir meine Filme
NIE an.
Sie sind mir zu BRUTAL.

(Charles Bronson, Action-Schauspieler)

FANATISMUS findet sich 
nur bei SOLCHEN Menschen,
die einen innernen ZWEIFEL 
zu ÜBERTÖNEN suchen.

(Carl Gustav Jung, 
schweiz. Psychoanalytiker, 1875-1961)

Je DÜMMER man ist,
um so ÜBERZEUGTER kann man sein. 

(BBK)

3.Familie

Eltern (besonders Mütter) sind 
die Kindermädchen GOTTES.

(BBK)

LIEBE ist der Entschlss,
das Ganze eines Menschen zu BEJAHEN,
die EINZELHEITEN mögen SEIN,
wie sie WOLLEN. 

(Otto Flake)

Der, den ich liebe hat mir gesagt,
dass er mich braucht.
Darum gebe ich auf mich Acht
sehe auf meinen Weg
und fürchte von jedem Regentropfen,
dass er mich erschlagen könnte.

(Bertholt Brecht)

Wir sind Pilger,
die auf verschiedenen Wegen
einem gemeinsamen Ziel zuwandern.

(Antoine de Saint-Exupery)

GUT, dass die HÄLFTE des Weges
DARIN besteht
nach HAUSE zu kommen.

(Vaillant-Heizungs-Reklame)

4.Selbst

Bekanntschaft mit einem EINZIGEN
guten BUCH
kann ein LEBEN ändern.

(Marcel Prévost, 
franz. Schriftsteller, 1862-1941)

Man FINDET sich VOR.
Und DENKT über sich 
und die Welt NACH.

(BBK)

Bewußt-Sein 
ist Selbst-Erlebnis
durch Selbst-Betrachtung.

(BBK)

GEWOHNHEITEN
sind die FINGERABDRÜCKE 
des CHARAKTERS.

(Alfred Polgar, 
österreichischer Schriftsteller, 1873 - 1955)

Du wirst morgen SEIN,
was Du heute DENKST.

(Buddha)

Wenn Sie SIE wären,
wie WÜRDEN Sie LEBEN ?

(Gerald Drews)

5.Gott

Die Bestimmung der Menschen
ist die Erfüllung von Sabbat-Friede
und Sabbat-FREUDE.

(Christian Däubner, 
Bibelauslegung zu Gen 1,28)

Ohne SONNTAG
gibt´s nur noch 
WERKTAGE.

(Autoaufkleber von Manfred Licht)

(Zur Kinder-Frage ob es GOTT gibt:)
"WENN es DEN gibt,
dann ist der bestimmt O.K.;
vor dem muss man 
bestimmt keine ANGST haben."

(Wolfgang Nideggen, Sänger von BAP)

Alle KREUZE unseres Lebens
werden von EINEM Kreuz
durchquert, das uns 
in die AUFERSTEHUNG führt.

(Hans Walhof)

Das schönste und tiefste,
was der Mensch erleben kann,
ist das Gefühl der VERBUNDENHEIT
mit dem Unaussprechlichen.
In diesem Sinne
bin ich RELIGIÖS. 

(Albert Einstein)

Wer in die NÄHE Gottes gerät, 
der FINDET Ruhe.
Sein HEIMWEH wird gestillt.

(Rumi, islamischer Mystiker)

Ein Haus voll Glorie schallet....
...Gott wir loben Dich.
Gott, wir preisen dich.
Oh lass´ im Hause Dein,
uns all' GEBORGEN SEIN. 

(Kirchenlied-Text, Joseph Mohr 1876)

Freundschafliche
Gedanken-Freiheit

0. Vor-Wort

Bei einem FREUND 
kann man laut DENKEN. 

1. Freundschaft

Ein FREUND ist ein Mensch, der
die MELODIE deines Herzen kennt
und sie dir vorspielt,
wenn du sie VERGESSEN hast.

(Albert Einstein)

Freundschaft
ist eine Seele
in zwei Körpern.

(Aristoteles)

Der Mensch 
will BRUTTO geliebt werden,
nicht NETTO.

(Friedrich Hebbel)

Toleranz kann nur dort entstehen, 
wo ich die Unvollkommenheit 
meines eigenen Tuns
ständig in Rechnung stelle.

(Paul Watzlawick)

Wenn man einen Menschen 
bessern will, 
muss man ihn zuerst einmal
respektieren. 

(Romano Guardini, 1885-1968)

Nicht da 
ist man daheim,
wo man seinen Wohnsitz hat,
sondern da wo man 
VERSTANDEN wird. 

(Christian Morgenstern)

2. Gespräch

Sprich nie Böses 
von einem Menschen,
wenn du es nicht gewiss weißt !
Und wenn du es gewiss weißt,
so frage dich: 
Warum erzähle ich es. 

(Johann Kaspar Lavater, 1741-1801)

Ein Problem ist halb gelöst,
wenn es klar formuliert ist.

(John Dewey, 1859-1952)

"Ich denke, 
also bin ich."

(Rene Decardes, 1596-1650)

Nur der Schweigende 
hört. 

(Josef Pieper, 1904-1997)

Es ist leichter, ANDEREN 
mit Weisheit zu dienen,
als sich SELBER.

(Francois de la Rochefoucauld)

Unterrichten 
heißt 
zweimal lernen.

(Joseph Joubert, 1754-1824)

Ich hasse das,
was du sagst, 
aber ich gäbe 
mein Leben dafür, 
dass du es 
sagen kannst. 

(François Marie Arouet 
= Voltaire, 1694-1778)

3. Werte

Die meisten Menschen der Welt 
wären glücklich, 
wenn es ihnen so schlecht ginge 
wie den Deutschen. 

(Karl-Wolf Biermann)

Was es alles gibt,
was ich nicht brauche ! 

(Aristoteles, 384-322 v. Chr.)

Was den Menschen 
vom Tier unterscheidet,
sind Geldsorgen.

(Jules Renard)

Viele Menschen benutzen das GELD,
das sie nicht HABEN,
für den Einkauf von DINGEN,
die sie nicht BRAUCHEN,
um damit LEUTEN zu IMPONIEREN,
die sie NICHT MÖGEN.

(Walter Slezak)

Weil GOTT
nicht ÜBERALL sein konnte,
schuf der die MÜTTER.

(Arabisches Sprichwort)

Es gibt nur ein Anzeichen
für Weisheit:
gute Laune, 
die anhält.

(Arabisches Sprichwort)

4. Zeit

Das einzige Mittel,
Zeit zu haben ist:
sich Zeit zu nehmen. 

(Bertha Eckstein)

Pflücke den Tag.

(Horaz)

Hebt man den Blick,
so sieht man keine Grenzen.

(Aus Japan)

Man muss ALT geworden sein,
also lange GELEBT haben,
um zu erkennen,
wie KURZ das Leben ist.

(Arthur Schopenhauer)

Auf alle Fälle 
ist das Leben zu KURZ,
um sich dauerhaft 
zu ÄRGERN.

(Gerald Drews)

Jeder, 
der sich die Fähigkeit erhält,
SHÖNES zu erkennen, 
wird NIE ALT werden.

(Franz Kafka)

5. Ewigkeit
Das große Glück in der LIEBE
besteht darin,
RUHE in einem
ANDEREN Herzen zu finden.

(Julie de Lespinasse)

Herr, diejenigen die sterben
LEBEN in DEINER Gegenwart.
Das Leben, das endet,
ist lediglich VER-ÄNDERT.

(Gebet zur Beerdigung 
von Mutter Teresa)

Glauben - 
das ist die HEITERKEIT
die aus GOTT kommt.

(Papst Johannes 23.)

Aber die Alters-Leiden haben 
im Grunde auch ihre POSITIVEN
Seiten:
...ein Teil JENES Wesens
- das einst ICH hieß,
ist schon DORT wo sich bald
das GANZE befinden wird.

(Hermann Hesse)

Die Ware Weihnacht
ist nicht
die wahre Weihnacht.

(Peter Hahne, Journalist)

G e s c h ö p f e 
b e w u n d e r n 
S c h ö p f u n g

1. Schöpfung

MANCHMAL habe ich 
ein schreckliches Bedürfnis
nach FRÖMMIGKEIT.
Dann gehe ich in die NACHT hinaus,
und MALE die STERNE.

(Vincent van Gogh)

Doch die SCHÖPFUNG - 
bleibt ein WUNDER . 

(Autor mir unbekannt)

Es lohnt sich, 
jeden Tag bewusst zu erleben
und wer dem Tod so NAH war, 
sieht die WELT ANDERS.

(Alex Zarnadi, Rennfahrer,
der bei einem Horrorcrash beide Beine verlor )

Es GIBT keine GROßEN 
Entdeckungen und Fortschritte,
solange es noch EIN 
UNGLÜCKLICHES Kind auf ERDEN gibt.

(Albert Einstein)

Ich beging den IRRTUM,
das SEIN 
durch das MACHEN zu ERSETZEN.
SO als hätte man auch SICH SELBST 
herstellen KÖNNEN:
Aber - WOMIT denn ?! 

(Paul Valery, Künstler)

Wenn ich einmal
von HIER mich WENDE,
SEI DIES MEIN Abschiedswort:
UNÜBERTREFFLICH ist,
was ich GESEHEN. 

(Rabindranath Tagore, Gitanjali)

2. Geschöpfe

FREUNDE sind 
wie STERNE am Himmel.
Oft kann man sie nicht SEHEN,
aber es ist gut zu WISSEN,
dass es sie GIBT.

(SMS-Spruchweistheit)

...Am Ende ist EIN LIEBENDER mehr
als unendliche Weltraum-MASSEN.

(Kardinal Joseph Ratzinger)

Liebe ist erst dann LIEBE,
wenn keine GEGEN-Liebe erwartet wird.

(Autor mir unbekannt)

Das SEIN - 
das größte Abenteuer des NICHTS.
Das LEBEN -
das größte Abenteuer des SEINS:
Die LIEBE - 
das größte Abenteuer des LEBENS.
Der TOD -
die größte Gefährdung der LIEBE.
Das EWIGE LEBEN -
die größte Ent-Grenzung der Liebe
JEN-SEITS des "Todes". 

(BBK)

3.Schöpfer

Großer Gott, wir loben Dich ;
Herr wir preisen Deine Stärke.
Vor Dir neigt die Erde sich;
und BE-WUNDERT Deine Werke.
Wie Du warst vor ALLER Zeit,
so bleibst Du in Ewigkeit.

(Kirchenlied, Ignaz Franz, 1771)

So ist das Sichtbare
zwar von Nutzen,
doch das Wesentliche
bleibt unsichtbar

(Lao-tse)

Was HINTER uns liegt, 
und was VOR uns liegt, 
sind WINZIGKEITEN im Vergleich
zu dem, was IN UNS liegt.

(Oliver Weell Holmes)

Aber die Alters-Leiden haben im Grunde 
auch ihre POSITIVEN Seiten:
Vielen Dingen hört man ZU.
Man verspürt gewisse Schläge 
und gewisse Stiche nicht mehr.
Und ein Teil JENES Wesens - 
das einst ICH hieß, ist schon DORT 
wo sich bald das GANZE befinden wird.

(Hermann Hesse)

Kommt her zu mir,
ihr BEDRÜCKTEN und BEDRÄNGTEN. 
Ich will Euch RUHE geben.

(Lk 6,35)

Unter GLÜCK verstehe ich 
etwas ganz OBJEKTIVES.
Nämlich das TEIL-Haben 
am ZEIT-losen SEIN.
An der ewigen MUSIK der WELT.

An dem, was etwa Andere
die HARMONIE der SPHÄREN oder 
das LÄCHELN Gottes genannt haben.

(Hermann Hesse)

Gottes
Welt-Vorstellung: 

So hat sich 
der liebe Gott 
die Welt vorgestellt.

(Franz Beckenbauer 
zur freundlich-friedlichen Stimmung 
der Fußball-WM 2006 in Deutschland
)

1. mit Menschen

Suche nicht ANDERE,
sondern dich SELBST zu übertreffen.

(Cicero)

Die Mannschaft wollte vielleicht gewinnen,
aber sie wollte bloß nichts dafür tun.

(Ilja Kaenzig, Manager von Bayer Leverkusen)

GEWINNEN wollen,
und VERLIEREN können.

(Spielmotto Uwe Seelers, Ehrenspielführer 
der Deutschen Nationalmannschaft
)

Lebenskunst besteht zu 90 % aus der
Fähigkeit, mit Menschen auszukommen
die man nicht leiden kann.

(Samuel Goldwyn)

Jede Minute, die man LACHT,
verlängert das Leben
um eine Stunde.

(Chinesisches Sprichtwort)

Jemand LACHEN zu sehen,
macht uns GLÜCKLICH. 

(Gerald Drews)

Alle DUNKELHEIT der Welt kann das LICHT
einer EINZIGEN Kerze NICHT auslöschen.

(Chinesische Weisheit)

Fröhlich sein, Gutes tun und
die Spatzen PFEIFEN lassen. 

(Don Bosco)

In jede hohe FREUDE mischt sich
eine Empfindung der DANKBARKEIT. 

(Marie von Ebner-Eschenbach)

Die meisten Menschen sind
SO glücklich, wie sie SELBST es sich
VOGENOMMEN haben.

(Abraham Lincoln)

Wir können wohl das GLÜCK entbehren,
aber nicht die HOFFNUNG. 

(Theodor Storm)

2. mit Freunden

Ein FREMDER ist ein FREUND
der uns NUR noch nicht BEGEGNET ist.

(aus Island)

Die SORGEN, die sollte man nicht
seinen FREUNDEN erzählen,
sondern seinen FEINDEN.
Die FREUEN sich darüber.

(Frank Sinatra)

Mit Mühen und Beschwerden
wird man ALLEIN fertig.
Aber die FREUDE muss man TEILEN.

(Henrik Ibsen)

FREUNDE sind
Gottes Entschuldigung
für VERWANDTE. 

(Bernhard Shaw)

"Na, mein Kleiner, wie alt bist du DENN ?"
"Acht. Aber wenn mein Vater 
nicht so SCHÜCHTERN gewesen wäre, 
dann wäre ich schon zehn !"

(Witz)

Ein guter NACHBAR ist BESSER
als ein Bruder in der FREMDE.

(Franz Kafka)

Ein GELIEBTER Mensch 
hat VIELE Gesichter,
ein GEHASSTER nur EINS.

(Ernst Ferstl)

LIEBE ist die EINZIGE Sklaverei, die
als VERGNÜGEN empfunden wird. 

(George Bernard Shaw)

Ohne FRAUEN geht es nicht.
Das hat sogar GOTT
EINSEHEN müssen.

(Eleonora Duse)

3. in Zeit

Wir erreichen jeden Lebens-Abschnitt
als NEULING.

(Francois de la Rochefoucauld)

Man muss etwas Neues machen,
um etwas Neues zu sehen.

(Georg Christoph Lichtenberg)

JEDER Augenblick
unseres Lebens
ist EWIGKEIT.

(Suzuki, Zen-Gelehrte)

Denk immer daran, dass es nur 
eine allerwichtigste Zeit gibt - nämlich: 
Sofort !

(Leo Tolstoi)

Heute fängt mein Leben an.

(Familienfilm-Titel ARD 2006)

Ich empfinde im ALTER 
ZEIT als WERTVOLL.
Und NEHME sie mir. 
Das macht mich GEDULDIGER.

(Pierce Brosman, 
007-James-Bond-Schauspieler
)

Was ein Alter im Sitzen sieht, 
kann ein Junger 
nicht einmal im Stehen erblicken.

(Nigerianisches Sprichtwort)

Wer sich nicht mehr WUNDERN kann,
der ist SEELISCH bereits TOD.

(Albert Einstein)

Wenn Sie LOS-LASSEN, werden
aus Geräuschen KLÄNGE.
Wenn Sie WEITER los-lassen, werden
aus Geräuschen - STILLE.

(Tele-Gym-Meditiation; Lärm+Stille)

SCHÖNHEIT ist eines
der seltenen Wunder,  
die unsere ZWEIFEL
an GOTT VERSTUMMEN lassen.

(Jean Anouilh)

4. mit Gott

Die meisten Leute möchten Gott DIENEN -
aber nur als BERATER.

("Sunday Express", London)

Wer glaubt, ein CHRIST zu sein,
weil er die KIRCHE besucht, IRRT sich.
Man wird ja auch kein AUTO,
wenn man in eine GARAGE geht.

(Albert Schweitzer)

In das menschenleere Gotteshaus 
kam eine Marktfrau und kniete still 
in einer Bank nieder.
Das hat Edith Stein nie vergessen; 
in den Synagogen und protestantischen Kirchen 
hatte sie Beter nur beim GOTTESDIENST erlebt. 
Hier aber kam jemand
in die LEERE Kirche — 
„wie zu einem vertrauten Gespräch".

(über Edith Stein)

"Mama",sagt die kleine Anna
"ich spreche jetzt mein Abendgebet.
BRAUCHT ihr was ?" 

(Anonym)

Wer SAGT, 
dass mit GELD ALLES möglich ist,
beweist nur, 
dass er NIE welches GEHABT hat.

(Aristoteles Onassis, Schiffs-Millardär)

Du brauchst GOTT 
weder hier noch dort zu SUCHEN. 
Er ist NICHT ferner 
als VOR der Tür
Deines HERZENS.

(Meister Eckhart)

Wo Gott Dich hin GESÄT hat,
da sollst Du BLÜHEN.

(Johannes Kuhn)

In den Mittelpunkt der ganzen 
Schöpfungsgemeinschaft rücken
Daseins-Freude und Gottes-Lob.

(Christian Däubner, 
Bibelauslegung zu Gen 1,28
)

Warum sollten wir uns damit begnügen,
KOPIEN zu sein, 
wo Gott uns als
ORIGINALE in die WELT gesetzt hat.

(Billy Graham)

JEDER Mensch ist ein
BESONDERER 
Gedanke Gottes.

(Paul de Lagarde)

Als Gott sah, 
dass der Weg zu LANG,
der Berg zu STEIL 
und das Atmen zu SCHWER wurde,
legte er den ARM 
um unsere Mutter und Oma
und sprach:
"KOMM HEIM."

(Todesanzeige für Anna Hirschberg)

 

H a u s - R u h e

1. Einmal gar nichts tun!

Setzen Sie sich einmal
eine HALBE Stunde lang
ganz BEQUEM hin
und tun Sie sonst NICHTS ANDERES.
Also: Nicht rauchen, nicht trinken,
nicht essen, nicht lesen,
nicht reden usw.
Erlaubt sind:
Augen schließen. Dösen. Träumen.
Sie werden ERSTAUNT sein,
wie ERHOLSAM
so eine halbe Stunde SEIN kann.

( = aus Gesundheitsbroschüre)

Einen Menschen zu LIEBEN, heißt:
in ihrer/seiner GEGENWART
sich ZU HAUSE zu fühlen.

(RBB)

2. Ein Haus jenseits der GRENZ-Flüsse

(Bischof Hemmerle, Aachen)

Wir ALLE stehen an Grenzflüssen
und wollen uns
DIESSEITS der Grenzen einrichten.
Aber wir müßen ÜBER die Grenzen,
wie über Flüße
und auf die ANDERE Seite zugehen.

Aber die andere Seite lädt nur EIN,
wenn dort ein HAUS steht,
größer und ERHABENER
als bloß "mein" Haus,
und wenn dieses Haus
ZUGLEICH doch MEINES ist.

Haus eines ANDEREN -- und MEIN Haus:
Ja, vielliecht ist das ein Bild
für ERLÖSUNG:
"Über jedem Grenzfluß steht ein HAUS,
SEIN Haus -- MEIN Haus !"

Und EIGENTLICH
kann ich auch nur
DIESSEITS der Grenze LEBEN,
wenn ich DRÜBEN ein HAUS habe.
Ich kann nicht leben,
wenn die AUSSICHT
nur ins LEERE und WESENLOSE geht.

3 . Sein Haus = im JETZT ein Jenseits

(Bischof Hemmerle, Aachen)

Da sagen viele:
Ein Haus am ANDEREN Ufer
nützt mir NICHTS.
Ich muß hier und JETZT leben
- und SOFORT.

Aber zeigt sich da dieses "Jetzt"
nicht SELBST als unheimliche GRENZE
-- an der ich mich selber VERFEHLE ?

Müßte nich IM Jetzt
ein HAUS sich öffnen,
in das hinein ich AUSBRECHEN kann
-- aus dem Zwang des WEITERMACHENS,
der hektischen ANPASSUNG
aber auch der panischen JAGD
nach Selbstverwikrlichung.
IM Jetzt ein JENSEITS,
etwas was mich HERAUS-führt
und WEITER-führt.
Aber DIESES jweilige Jenseits
kann kein ANDERES sein
als jenes,
das auch im TOD noch mir WINKT,
für GANZ und für IMMER:
SEIN Haus -- das MEIN Haus ist.

4 . SEIN Haus IN MIR

(Bischof Hemmerle, Aachen)

Manchmal treffe ich auf einen anderen,
sehr TIEFEN Grenzfluß,
der KAUM zu überschreiten ist:
es ist der SPIEGEL,
in dem ich meine EIGENE Gestalt sehe.
Mich AUSHALTEN müssen,
mich ENTSCHLIEßEN müssen
zu mir SELBST,
mich ANNEHMEN müssen:
wie SCHWER ist das zuweilen !
Aber wenn ich
über diesen Grenzfluß des Spiegelglases
hinweg HINEIN-schaue IN mich,
dann gilt WIEDERUM:
In mir wartet SEIN Haus auf mich
und ich darf darin WOHNEN,
ANGENOMMEN von IHM,
dem GROßEN ANDEREN.
Und dann kann auch ich "JA" sagen zu mir,
kann ich ich SELBER sein wollen.

5. Er-LÖSE-nder Glaube

(Bischof Hemmerle, Aachen)

So geht ERLÖSENDER Glaube:
daß der mich liebende Gott
auf der anderen Seite -- der GRENZFLÜßE

im Jenseits -- des JETZT
und IN mir -- SELBST
mich in seinem Haus ERWARTET:

SEIN Haus -- daß auch MEIN Haus
-- und EUER Haus ist !!

Himmels-Leiter:

1. Lebensver-WUNDER-ung:

Daß ich
BIN,
erfüllt mich mit immer neuem STAUNEN.
Und dies bedeutet,
LEBEN.

(Rabindranath Tagore )

2. Lebens-Erweiterung:

Der Weg zu Gott
heißt in seiner letzten Strecke
Einsamkeit.

(P.Lippert)

Gebete
sind die Straßen
ins Jenseits. 

(Gertrud von le Fort)

Gott FREUT sich,
wenn man ihn belästigt.

(Pfarrer von Ars)

Der Tod
ist die uns zugewendete Seite
jenes GANZEN,
dessen andere Seite
Auferstehung heißt.

(Romano Guardini)

Gott hat uns nicht ERSCHAFFEN,
um uns zu VERLASSEN.

(Michelangelo)

3. Lebens-Heimat:

Wohin gehen wir ?
Immer nach Hause.

(Novalis)

Das ist der Gastfreundschaft 
tiefer Sinn,
dass einer dem anderen Rast gebe
auf dem Weg 
nach dem ewigen Zuhause. 

(Guardini)

Es gibt keinen Beweis im platonischen Sinne, 
dafür, dass wir unsterblich sind;
aber es gibt jenes Gefühl, 
dass nur die LIEBE zu schenken vermag:
einzig sie sagt uns, 
es sei GUT, dass wir SIND,
ja es sei unendlich besser, 
dass es uns gibt, 
als wenn es uns nicht gäbe;
Einzig die Liebe lehrt uns, 
GOTT zu VERSTEHEN,
der wollte, dass wir sind, ... .

(Eugen Drewermann)

4. Lebens-LIEBE + 
Wirklichkeits-WEITE

Nur in der Liebe
wachsen wir ZUSAMMEN 
zwischen Himmel und Erde.

(E. Drewermann)

Von jeder LIEBE unter Menschen gilt,
dass sie den anderen EINMALIG macht.

(E. Drewermann)

In jeder Liebe
wird der andere zur TÜR,
die IN den HIMMEL führt.

(E. Drewermann)

LIEBE + RELIGION
wachsen zusammen in dem Empfinden:
in der BESELIGENDEN GEGENWART 
eines Menschen, den man von Herzen liebt,
zu Gott getragen zu werden
und durch seine Person hindurch
das Tor zum HIMMEL OFFEN zu sehen. 

(E. Drewermann)

Lebens-Lust und
Gott-Vertrauen

Entspanne dich, lass das Steuer los,
trudle durch die Welt,
sie ist so schön.

(George Eliot)

1. Abenteuer

Es gibt wohl kaum einen Menschen,
welcher sich nicht hin und wieder
über das Fliegen seine Gedanken macht.

(Otto Lilienthal)

Engel können fliegen,
weil sie sich selbst
nicht zu schwer nehmen.

(Gilbert Keith Chesterton)

Alle Vergnügungen auf jede Weise
genießen zu wollen, ist unvernünftig.
Alle Vergnügungen ganz vermeiden
zu wollen, ist gefühllos.

(Plutarch)

Zuviel Vertrauen ist häufig
eine Dummheit, zuviel Mißtrauen
ist immer ein Unglück.

(Johann Nepumuk Nestroy)

Ein Dorn der ERFAHRUNG
ist mehr wert als eine
ganze Wildnis der WARNUNG.

(James Russel Lowell)

Es gibt Wichtigeres im Leben,
als nur sein TEMPO
zu beschleunige.

(Mahatma Gandhi)

Die Welt ist ein Buch.
Wer nie reist,
sieht nur
eine Seite davon. 

(Augustinus)

Die größte Sehenswürdigkeit,
die es gibt,
ist die Welt -
sieh sie dir an. 

(Kurt Tucholsky)

Bleib nicht auf ebenem Feld,
steig nicht zu hoch hinaus,
am schönsten sieht die Welt
auf halber Höhe aus ! 

(Friedrich Nietzsche)

Wer nicht
die hohen Berge besteigt,
kennt die Ebene nicht. 

(Fernöstliche Weisheit)

Gutsein
ist ein weit gewaltigeres
Abenteuer
als eine Weltumsegelung. 

(Gilbert Keith Chesterton)


Die Ehe
ist das einzige Abenteuer,
in das sich auch die Feigen
stürzen.

(Voltaire)

2.  Lebens-Lust

Ein neuer Tag
ist eine tolle Gelegenheit
alte Pfade zu verlassen und
neue Abenteuer zu beginnen.

(unbekannt)

Das Leben
IST nie etwas,
es ist nur Gelegenheit
ZU etwas.

(Christian Friedrich Hebbel)

Man sollte nicht
Zeitvertreib
sondern Zeitgenuss
sagen.

(Jean Paul)

Es steckt in JEDEM Dinge
etwas, was WERT ist
BETRACHTET zu werden.

(Ssu-Che)

Wer Vertrauen hat,
erlebt jeden Tag
Wunder.

(Epikur)

ANGENEHM ist
beim Gegewärtigen  die TÄTIGKEIT,
am Künftigen die HOFFNUNG,
und am Vergangenem  die ERINNERUNG.

(Aristoteles)

Lerne Dich DANKBAR freuen,
auch über DIE Freude,
die Du GEHABT hast.
Und schreie nicht
wie kleine Kinder "MEHR !",
wenn sie gerade AUFHÖRT.

(Otto von Bismark)

So mancher schwimmt im ÜBERFLUSS,
hat Haus und Hof und Geld,
und ist doch immer voll Verdruss
und freut sich nicht der Welt.

(Johann Martin Miller)

WEISE ist DER Mensch,
der NICHT den Dingen nachtrauert,
die er NICHT besitzt,
sondern sich DER Dinge ERFREUT
die er HAT.

Epiktet)

Und plötzlich weißt du:
Es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen
und dem Zauber des Anfangs
zu vertrauen.

(Meister Eckhart)

Die STILLE ist nicht
auf den Gipfeln der Berge,
Der LÄRM nicht
auf den Märkten der Städte.
BEIDES  ist in den HERZEN
der Menschen.

(Ramakrishna)

Du hast nicht gesehen,
woher du gekommen bist.
Du wirst nicht sehen,
wohin du gehst.
Dazwischen liegt das Sichtbare -
Deine Insel.

(Hindu-Weisheit)

3. Gott-Vertrauen

Die STILLE weiß alles.
Die STILLE sagt alles.
Und aus der Seele,
die gestern UNTRÖSTLICH  war,
steigt das Lied
unermesslicher GLÜCKSELIGKEIT.

(Marie Noel)

Die Liebe
ist eine Reise
in gänzlich neues Leben.

(Ernst Bloch)

Trauet euren Träumen,
denn das Tor der Ewigkeit
ist darin verborgen.

(Khalil Gibran)

Vertrauen ist eine Oase des Herzens,
die die Karawane des Denkens   
nie erreicht.

(Khalil Gibran)

Tief im Menschen liegt das Vertrauen,
dass etwas außer ihm
sich seiner bewußt ist.

(Arthur Schopenhauer)

Nur zwischen
Glaube und Vertrauen
ist Friede.

(Friedrich von Schiller)

Fürchte die SCHATTEN nicht.
Sie bedeuten lediglich,
dass in der Nähe
irgendwo ein LICHT brennt.

(Ruth E.Renkel)

Glaube ist
Liebe zum Unsichtbaren,
Vertrauen aufs Unmögliche,
Unwahrscheinliche.

(Johann Wolfgang von Goethe)

Selbstvertrauen ist
Vertrauen auf Gott:
Er wird mich doch nicht stecken lassen.

(Bettina von Arnim)

In deine Hände lege ich
voll Vertrauen meinen Geist.
Du hast mich erlöst,
Herr, du treuer Gott.

(Psalm 31,6)

Vater,
in deine Hände
übergebe ich meinen Geist !

(Lk 23,46 - nach Elberfelder Bibel)

Leben = Lieben

Denn die Summe unseres Lebens
sind die Stunden,
wo wir lieben.

(Wilhelm Busch)

1. Lieben/de

Das einzig Wichtige im Leben
sind die Spuren von Liebe,
die wir hinterlassen
wenn wir weggehen.

(Albert Schweitzer)

Liebe hat nichts
mit Bekommen zu tun, sondern
damit, was man selbst GEBEN will:
nämlich ALLES.

(Katherine Hepburn, amerikanische Schauspielerin)

Raum ist in der kleinsten Hütte.
Für ein glücklich liebend Paar.

(Friedrich Schiller)

Und deswegen können die Mauern des
Gefängnisses den Liebenden nicht einschließen,
denn er gehört einem Reiche an, das nicht von
den Dingen, sondern vom SINN der Dinge lebt.

(Antoine de Saint-Exupéry)

Die Menschen sehen nur das, was sie
noch alles haben und bekommen könnten,
schätzen aber nicht, was sie haben,
bis sie es verlieren.

(Jimi Hendrix, amerikanischer Musiker)

Ein Schritt zu deinem eigenen Herzen
ist ein Schritt zu dem Geliebten.

(Rumi)

Wenn einem Treue
Spaß macht,
dann ist es LIEBE.

(Julie Andrews, britische Schauspielerin)

Die Entfernung zwischen euch und
euren Nachbarn, die ihr NICHT liebt,
ist GRÖßER als die zwischen euch und
euren Geliebten, die HINTER sieben Ländern
und sieben Meeren wohnen.

(Khalil Gibran)

Ist das sterbende Wesen,
das vor seinen Augen zugrunde geht,
ein Mensch wie er selbst
und noch dazu ein GELIEBTER Mensch,
dann empfindet er außer dem Entsetzen
über die Vernichtung eines Lebens
einen Riß und eine Wunde
in der (eigenen) SEELE.

(Leo N. Tolsto; Krieg und Frieden)

Wenn man zu lieben beginnt,
verbringt man seine Zeit nicht damit,
zu ergründen, was diese Liebe ist,
sondern damit,
die Möglichkeit eines Wiedersehens
für den folgenden Tag anzubahnen.

(Marcel Proust)

2. Leben/de

Ihr, die ihr leidet,
weil ihr liebt,
liebt nur noch mehr!
An Liebe sterben ist Leben.

(Victor Hugo)

Die Liebe, wenn sie neu,
braust wie ein junger Wein;
Je mehr sie alt und klar,
je stiller wird sie sein.

(Angelus Silesius)

Wer den Himmel auf Erden sucht,
hat im Erdkundeunterricht geschlafen.

(Stanislaw Jerzy Lec, polnischer Dichter)

Jeder Abschied
ist die Geburt
einer Erinnerung.

(Salvador Dali, spanischer Maler)

Güte in den Worten erzeugt Vertrauen,
Güte beim Denken erzeugt Tiefe,
Güte beim Verschenken erzeugt Liebe.

(Laotse)

Tue erst das Notwendige,
dann sas Mögliche,
und plötzlich schaffst du
das Unmögliche.

(Franz von Assisi)

Wenn es GAR so DUNKEL in deinem LEBEN,
sieh doch einmal NACH,
ob es nicht am Ende DAHER kommt,
dass al deine FENSTERLÄDEN
ZU sind.

(Johannes Kepler)

Genieße den AUGENBLICK -
denn heute ist der erste Tag
vom Rest deines Lebens !

(Dänsiches Sprichwort)

Wir bitten in Dankbarkeit für die
MITARBEITENDEN in unserem Haus.
Gib ihnen Herzenskraft und Iebendige
Beziehungen im DIENST an den BEDÜRFTIGEN.

(Fürbitten Gedenkgottesdiest Altenheim St.Heribert)

Viele kleine Menschen,
die an vielen kleinen Orten
vilel kleine Dinge tun,
werdne das Antlitz dieser Welt verändern.

(Sprichwort der Xhosa; südliches Afrika)

Vom Standpunkt der Jugend aus gesehn,
ist das Leben eine unendlich lange Zukunft;
vom Standpunkt des Alters aus,
eine sehr kurze Vergangenheit.

(Arthur Schopenhauer)

3. Glauben/de

Halt sie nicht zurück, die liebevollen Worte,
bis der Tod dir deine Freunde nimmt.
Schreib sie nicht auf ihren Grabstein,
sag sie lieber jetzt direkt und ganz bestimmt.

(Anna Cummins, amerikanische Dichterin)

Ich bin nackt
von meiner Mutter Leibe gekommen,
nackt werde ich wieder dahinfahren.
Der HERR hat's gegeben,
der HERR hat's genommen;
der Name des HERRN sei gelobt.

(Hiob im Buch Hiob 1,21)

Unmöglich kann uns Gott für
etwas anderes erschaffen haben,
als leidenschaftlich zu lieben.

(Victor Hugo)

Gott des Lebens, schenke uns offene Ohren
und ein offenes Herz für die Sorgen und Nöte
der Mitmenschen
und Iass uns Iebendige ZEUGEN
DEINER LIEBE sein.

(Fürbitten Gedenkgottesdiest Altenheim St.Heribert)

Das ist mein Gebot:
Liebt einander,
so wie ich euch geliebt habe.

(Joh 15,12)

Aber jene, die mich
mit überfließendem Herzen lieben,
erzielen das Versunkensein in mich,
und da sie dann in mir wohnen,
wird ihnen offenbar,
dass ich zugleich in ihnen wohne.

(Bhagavadgita)

Ja, der Liebende,
der gerecht und innerlich ist,
den will Gott aus freien Stücken
erwählen und erhöhen zu einem überwesentlichen Schauen im göttlichen Lichte.

(Jan van Ruysbroek)

Der erste Blick der Geliebten
gleicht dem Wort Gottes,
wenn er sagt: "Sei !"

(Khalil Gibran)

Die Liebe hingegen,
die im Schoß der Unendlichkeit geboren wurde
und mit den Geheimnissen der Nacht hinabsteigt,
begnügt sich mit nichts außer der Unsterblichkeit,
und vor nichts anderem erhebt sie sich ehrfürchtig
als vor Gott.

(Khalil Gibran)

Wenn durch einen Menschen
mehr Liebe und Güte,
ein wenig mehr Licht und Wahrheit
in der Welt war, dann hat sein Leben
einen Sinn gehabt.

(Alfred Delp)

L e b e n s - R e i s e ( n d e )

1. Lebens-Wert

Das größte Abenteuer des Lebens,
ist das Leben SELBER.

(König der Löwen, Walt-Disney-Kinofilm)

Z E I T
i s t G N A D E.

(12 BUCHSTABEN auf Kirchturms-Uhr)

Das LEBEN
ist eine WUNDER-BARE Veranstaltung.
Und das --- !! GRATIS !!

(RBB)

SCHNITZE das Leben
aus dem HOLZ,
das Du HAST.

(Alt-Russische-Weisheit)

2. Lebens-bewußt(es)-Sein

Das große GEHEIMNIS:
Daß MATERIE
sich selbst BEWUßT werden kann.

(RBB)

Wir würden vor dem GLÜHWÜRMCHEN
ebenso EHRFÜRCHTIG stehen
wie vor der SONNE,
wenn wir NICHT an unsere VOR-STELLUNGEN
von Gewicht und Maß [so] GEBUNDEN wären.

(Khalil Gibran, Sand, 42)

Die SCHÖNHEIT ist ein GEHEIMNIS,
das unser GEIST versteht,
an dem er sich ERQUICKT
und unter dessen Eindruck
er sich ENTFALTET.

(Khalil Gibran, Flügel, 24)

Faßt die Flügel des Vogels in GOLD
und er wird sich nie WIEDER
in die LÜFTE schwingen.

(Rabindranath Tagore, "Verirrte Vögel", 67)

3. Lebens-Ewigkeit

Es muß ein besseres JENSEITS geben,
sonst wäre das ABENDROT
nicht so SCHÖN.

(? mir unbekannt)

Vergangenheit -- wie Zukunft
sind nur FORMEN
der GEGENWART.

(Christian Morgenstern)

Die Welt der MATERIE,
und alles was zu ihr gehört,
ist nur EIN TRAUM
im Vergleich zu dem ERWACHEN,
das wir den "Schrecken des Todes" nennen.

(Khalil Gibran, Ideen, 21)

Und WEIL sie nicht gestorben sind,
drum LEBEN sie noch heute.

(Märchen verzaubern jung und alt,
Titel einer WDR3-Sendung)

4. Lebens-spendender Geist

Am Dasein GOTTES
können nur blasierte* Toren zweifeln.

(Werner v.Siemens)
*(blasiert = frz. "abgestumpft, überheblich")

Es wird NUR richtig SONN-Tag,
wenn man mit GOTT
wie mit einem FREUND spricht.

(Prälat Erich Läufer, Leverkusen)
WDR," Morgenandacht", 5´ oder 6 96)

Gott ist --
nur ein GEBET WEIT
von uns ENTFERNT.

(Pfarrerin ? aus Lüdenscheid,
Morgenandacht, WDR 4´95)

GOTT
ist das LETZTE Wort
vor unserem VERSTUMMEN.

(Karl Rahner)

L e i d - W e s e n

1. Leid-en(de)

Ruth Pfau, Lepra-Ärztin, berichtet
über Jungen, der eine Kolik hatte,
und sich wälzte in SCHMERZEN:

"Also DIE Dinge ,- DIE Dinge -:.
Das, das muß ich auf meine
eschatologische LISTE setzen."

(Interviewer: "Was heißt "eschatologisch")

Ruth Pfau: "Das sind Fragen,
die ich nicht mehr
hier auf Erden beanwortet haben WILL,
die ich aber eines Tages
EINFORDERN WERDE;

wenn wir eben den Durchblick
dadurch haben werden,
daß die Welt zu Ende geht -
und das Eigentliche AUFLEUCHTET:

(Ruht Pfau - Lepra-Ärztin, 1987)

Ehre den Herrn
nicht IM HAUS der Kirche
mit seidenen Gewändern,
während Du ihn DRAUSSEN übersiehtst,
wo er unter Kälte und blöße LEIDET.
Was nützt es,
wenn der TISCH Christi
mit goldenen Kelchen überladen ist,
er SELBST aber
vor Hunger ZUGRUNDE geht?
Sättige zuerst ihn, der HUNGERT;
dann erst schmücke seinen Tisch
von dem, was ÜBRIG ist.

(Kirchenlehrer Chrysostomos, t 407)

2. Liebe-(nde)

Einen Menschen zu LIEBEN,
heißt einwilligen,
mit ihm ALT zu werden.

(Albert Camus)

Die ganze Welt erscheint ANDERS,
je nachdem ob man den Menschen,
den man am meisten liebt,
GLÜCKLICH WEIß [oder nicht].

(vgl. Eugen Drewermann)

3. Denke-(nde)

Das BÖSE
ist lediglich MANGEL.

(Dionysios Areopagita, 5./6.Jh.)

Alles Böse wurzelt in einem Guten;
und alles Falsche in einem Wahren.

(Thomas von Aquin, 1225-1274)

Nicht alles zu BEGREIFEN
steht dem kleinen GEISTE an,
weil diese winz`ge WAAGE
solche LAST nicht tragen kann.

(Ziya Rasa)

L i e b e s - S c h a t t e n

1. Lebens-LIEBE

Die Existenz
des GELIEBTEN Menschen
erklärt mir ALLES:
"Gott MUßTE die Welt erschaffen,
nur damit es DICH gibt."

(E. Drewermann)

Menschen sind
die einzige Erzählform
an die LIEBE zu glauben.

(E. Drewermann)

Die Hand
ist das Werkzeug
der SEELE.

(GEPA-Papiertaschen-Aufdruck)

Wer ein WARUM
zu leben hat,
der erträgt
fast jedes WIE.

(Viktor E.Frankl

Ich WERDE GEDACHT
- ALSO BIN ich.

(Schelling (??))
(vgl. "Ich DENKE, alsó BIN ich."von Decartes)

Ich suchte MICH selbst
- und fand mich nicht.
Ich suchte GOTT -
und fand ihn nicht.
Ich suchte DICH -
und FAND alle drei.

(Von der Maske zum Ich, Unterrichtseinheit
von Ruth Kullmann, raps 1´91)

2. Lebens-WIRKLICHKEIT

...und messen unsere trägen Schritte:
nach Raum und Zeit
und SIND
und wissens nicht
in-mitten der EWIGKEIT.

( ? mir unbekannt )

Ich weiß NICHT,
wie ich der Welt ERSCHEINE.
Aber mir SELBST komme ich nur
wie ein KNABE vor;
der am MEERESstrand spielte
und sich damit VERGNÜGTE,
hin und wieder
einen GLATTEREN Kiesel
oder eine HÜBSCHERE Muschel
als gewöhnlich zu finden.
- Während der GANZE große
Ozean der WAHRHEIT
UN-entdeckt VOR mir lag.

Isaak Newton, (im letzten Lebensjahr,
1687 berühmteste Schrift "Prinzipias")

Die eigentliche Frage
ist das DA-Sein
(VORHANDEN-Sein);
des STEINS,
ebenso wie MEIN`S.

(RBB)

Wer ANDERE kennt
ist KLUG,
wer sich SELBER kennt
ist WEISE:
Wer andere BESIEGT
hat KRAFT;
wer sich SELBST besiegt
ist STARK.

(Tao-te-king)

Du kannst Dein Leben
nicht verlängern
- nur verTIEFEN.
Nicht dem Leben mehr Jahre,
aber den Jahren
mehr LEBEN geben.
Zähle das Leben nicht
nach Tagen und Jahren.
Zähle die Stunden,
da der ENGEL Dich BERÜHRTE.

(Martin Buber)

3. Lebens-ÜBERGANG

Und meine Seele
spannte WEIT ihre Flügel aus.
Flog durch die stillen Lande,
als flöge sie nach HAUS.

( Eichendorf, zitiert von D.Sölle)

Die Mutter sagt zu dem Kind,
dessen Katze gestorben ist:
"Wenn wir uns darauf einlassen,
zu LIEBEN,
dann müßen wir uns auch
auf ABSCHIEDE einlaßen.
Wollten wir etwa nicht lieben
oder geliebt werden, nur
um keine ABSCHIEDE zu erleben ?!"

((Ulrie Peiechota,
Leben mit dem täglichen Tod (Kontakte, ZDF 4'88)

Der TOD
ist nur
ein UMZUG
in ein schöneres Haus.

( Bert van der Post)

Ich gehe auf das Ende zu.
Ich denke
gut beim Hergott ANZUKOMMEN.

(Oswald von Nell-Breuning)

Das Geheimnis der LIEBE
ist GRÖßER
als das Geheimnis des Todes.

(Schwiegermutter von H.D. Hüsch)

D a s  M ä r c h e n  v o n  P a u l  P o t t s

a) Video-Film zur Bildseite 
=> Telekom-Spot mit Paul Potts im Internet 
http://www.youtube.com/watch?v=ZkaHOQQayTI

b) Video-Film zur Bildseite 
=> bessere Qualität - 
Originalausstrahlung im englischen TV 
http://www.youtube.com/watch?v=1k08yxu57NA&NR=1

1. Entwicklung

Es ist NIE zu SPÄT, das zu WERDEN,
was man hätte sein KÖNNEN.

(George Eliot)

LEISTUNG ALLEIN genügt nicht. 
Man muß auch jemanden FINDEN,
der sie ANERKENNT.

(Lothar Schmidt)

Der Mann, der den Berg ABTRUG, war 
der SELBE, der ANGEFANGEN hatte,
KLEINE Steine WEGZURÄUMEN.

(Chinesische Weisheit)

Morgen für Morgen
kommt man zur Welt.

(Eugene Ionesco)

Wer einen Fehler GEMACHT hat 
und ihn NICHT korrigiert,
begeht einen ZWEITEN.

(Konfuzius)

Man muss das Glück TEILEN,
um es zu MULTIPLIZIEREN.

(Marie von Ebner-Eschenbach)

Das SCHÖNSTE Märchen
ist das LEBEN. 

(Christian Anderson)

Ich kenne KEIN GLÜCKLICHERES 
Gefühl als das der DANKBARKEIT.

(Thomas Mann)

2. Zufriedenheit

Wer nicht ZUFRIEDEN ist, mit DEM,was 
er HAT, der wäre AUCH nicht zufrieden
mit dem, was er haben MÖCHTE.

(Berthold Auerbach)

Wenn man glücklich IST,
soll man nicht 
NOCH glücklicher sein wollen.

(Theodor Fontane)

Leute, die mit ihrer UNZUFRIEDENHEIT 
ZUFRIEDEN sind, nennt man Nörgler.

(Werner Mitsch, deutscher Aphoristiker)

Man soll sich nicht über Dinge ÄRGERN.
Denn das ist ihnen völlig EGAL.

(Euripines)

Im Grunde ist jedes Unglück 
gerade SO SCHWER 
wie man es NIMMT.

(Marie von Ebner-Eschenbach)

Der Mensch ist UN-glücklich, weil er nicht 
weiß, dass er GLÜCKLICH ist. Nur deshalb.
Das ist alles, alles !

(Fjodor M. Dostojewski)

Alles in der Welt
ist sinnvoll und wunder-voll
für ein paar OFFENE Augen.

(Jose`Ortega Y Gasset)

3. mit Menschen

Jeder SIEHT, was Du SCHEINST.
Nur wenige FÜHLEN, wie Du BIST.

(Nicolo´ Machiavelli)

PRÜFUNGEN sind deshalb so scheußlich, weil der 
größte TROTTEL MEHR FRAGEN kann, als der 
KLÜGSTE Mensch zu BEANTWORTEN vermag.

(Cahrles Caleb, Colton)

Wenige Menschen sind weise genug, 
nützlichen Tadel verräterischem Lob vorzuziehen.

(La Rochefoucauld, François VI.)

Man muss nicht unbedingt 
das Licht des Anderen AUSBLASEN, 
um das EIGENE Licht 
LEUCHTEN zu lassen.

(H. Bosmanns)

Ein GELIEBTER Mensch 
hat VIELE Gesichter, 
ein GEHASSTER nur EINS.

(Ernst Ferstl)

Wenn der ANDERE
SICH mit allen seinen FEHLERN
die er noch BESSER kennt, als ICH,
ERTRÄGT, warum sollte ich
ihn NICHT ertragen ?

(Jean Paul)

Auch DIE, welche Dir
die Liebsten und Nächsten sind,
erträgst Du manchmal SCHWER.
Sei GEWISS, es geht IHNEN 
mit DIR EBENSO.

(Ernst von Feuchtersleben)

Extreme Idealisten sind immer FEIGLINGE: 
Sie nehmen vor der WIRKLICHKEIT Reißaus.

(Jakob Boßhart)

Das Wesentliche im Umgang MITEINANDER
ist nicht der GLEICH-Klang
sondern der ZUSAMMEN-Klang.

(Ernst Ferstl)

4. Freundschaft und Liebe

Der BESTE Spiegel ist das Auge 
eines guten FREUNDES.

(Gälisches Sprichtwort)

Am DU
werden wir erst
zum ICH.

(Martin Buber)

FREMDE sind FREUNDE
die man noch nicht KENNT.

(Christian Noel Marin)

Der Vogel hat das Nest. 
Die Spinne das Netz. 
Der Mensch die Freundschaft.

(William Blake)

Das SCHÖNSTE Geschenk,
was die Götter den Menschen verliehen,
ist die FREUNDSCHAFT.

(Cicero)

LIEBE ist der Entschluß, 
das Ganze eines Menschen zu BEJAHEN, 
die EINZELHEITEN mögen SEIN, 
wie sie WOLLEN.

(Otto Flake)

Die Liebe ALLEIN versteht
das Geheimnis,
ANDERE zu beschenken und 
dabei SELBST REICH zu werden.

(Clemens Brentano)

Aller SINN des Lebens 
ist ERFÜLLT,
wo LIEBE ist.

(Dietrich Bonhoeffer)

Ich lieb´Dich Kumpel. Und er sagte:
Ich liebe Dich AUCH, Ma. (Mutter)
Für die Welt war er 
Nr.59 für Illinois (Soldatennummer).
Für uns war er die WELT.

(USA-Irak-Der 4.000_ste Soldat stirbt 
in amerikanischen Hospital_(RTLNews-C_2008))

5. ewiger Gott

Mensch, gedenke der Ewigkeit. 
Gottes Auge RUHT auf Dir.

(Dänische Hausinschrift)

HOFFNUNG, nicht FURCHT,
ist das SCHÖPFERISCHE Prinzip
in MENSCHLICHEN Dingen.

(Bertrand Earl Russel)

Der Religionslehrer war für mich 
immer der fleischgewordene Gnadenakt.

(Günther Jauch in Quiz 
"Wer wird Millionär" 22.02.2008)

Die Zeit GEHT nicht,
SIE STEHET still.
WIR ziehen DURCH sie hin.

(Gottfried Keller)

FÜRCHTE nicht das helle LICHT. 
VERSCHMILZ mit ihm 
und ERSCHRIK nicht vor seinem GLANZ.

(Tibetanisches Totenbuch)

Das GENIE [in der MUSIK] ist die MACHT, 
GOTT der menschlichen Seele 
zu OFFENBAREN.

(Franz von Liszt, ungarisch-deutscher 
Pianist und Komponist, 1811 - 1886)

ER, dessen Name lautet:
"Der DA IST".

(Romao Guardini)

Mensch + Erfindungen

Die Erfinder sind die
wahren Wohltäter
der Menschheit
und verdienen größere Ehre als die,
welche beweinenswerte Schlachten lieferten
und große Länder eroberten,
ohne zu verstehen, ihr eigenes Land
glücklich zu machen.

(Karl Julius Weber)

1. Erfindungen

Meine Kinder sind 10.000 Mal besser,
als alles andere,
was ich jemals gemacht habe.

(Steve Jobs, Apple-Begründer)

Wer anderen etwas vorgedacht,
wird jahrelang erst ausgelacht.
Begreift man die Entdeckung endlich,
so nennt sie jeder selbstverständlich.

(Wilhelm Busch)

Alle Menschen sind klug;
die einen vorher -
die anderen nachher.

(chinesisches Sprichwort)

Jeder dumme Junge
kann einen Käfer zertreten. Aber alle Professoren der Welt
können keinen herstellen.

(Arthur Schopenhauer)

Denn es ist zuletzt
doch nur der Geist,
der jede Technik
lebendig macht.

(Johann Wolfgang von Goethe)

Intuition ist Vernunft,
die es eilig hat.

(Unbekannt)

2. Werkzeug

Gutes Werkzeug,
halbe Arbeit.

(aus Ungarn)

Am Anfang waren Himmel und Erde.
Den ganzen Rest
haben wir gemacht.

(Das Handwerk, Reklame 2010)

Gebt mir einen Hebel,
der lang genug,
und einen Angelpunkt,
der stark genug ist.
Dann kann ich die Welt
mit einer Hand bewegen.

(Archimedes, 287-212 v.Chr., griechischer Physiker)

Wer nur einen Hammer hat,
für den sieht jedes Problem
wie ein Nagel aus.

(indonesisches Sprichwort)

Eine Sekretärin am Telefon:
"Unser automatischer Anrufbeantworter
ist in Reparatur --
hier spricht ein Mensch."

(Unbekannt)

3. Arbeit

Kreativität
ist nicht nur Inspiration,
sondern auch Transpiration.

(Thomas Alva Edison, 1847 - 1931)

Zum Erfolg
gibt es keinen Lift.
Man muss die Treppe benutzen.

(Emil Ösch, schweizerrischer Schriftsteller)

Probleme -
sind Chancen
in Arbeitshosen !

(Unbekannt)

Die beste Zeit,
einen Baum zu pflanzen,
war vor 20 Jahren.
Die nächstbeste Zeit ist jetzt.

(ungarisches Sprichwort)

Bei der Eroberung des Weltraums
sind zwei Probleme zu lösen:
Die Schwerkraft und der Papierkrieg.
Mit der Schwerkraft wären wir fertig geworden.

(Wernher von Braun,
deutsch-amerikanischer Ingenieur, 1912-1977)

4. Mensch

Das eigentlich rästselhäfte:
Warum gibt es eigentlich
ein Lebewesen,
das so viel mehr kann,
als es eigentlich muss !

(Prof. Harald Lesch)

Der Jugend
wird oft der Vorwurf gemacht,
sie glaube immer, dass die Welt
mit ihr erst anfange.
Wahr.
Aber das Alter
glaubt noch öfter, dass mit ihm
die Welt aufhöre.
Was ist schlimmer ?

(Friedrich Hebbel)

Leben
kann man nur vorwäts.
Verstehen
kann man es nur rückwärts.

(Sören Kierkegaard)

Die Tat-Sache (?!)
des Da-Seins
ist größer
als unser Verstand.

(BBK)

Die Rechenmaschine
bringt Wirkungen zustande,
die dem Denken näher kommen
als alles, was die Tiere tun;
aber sie vollbringt nichts,
was zu der Behauptung veranlassen könnte,
sie habe Willenskräfte wie die Tiere.

(Blaise Pascal, 1623-1662, französischer Religionsphilosoph,
Naturwissenschaftler - Begründer der Wahrscheinlichkeitsrechnung)

5. Zeit + Glück

"Willst Du
für den Rest Deines Lebens
Zuckerwasser verkaufen -
oder lieber mit mir
die Welt verändern ?!"

(Steve Jobs überzeugt Peps-Cola-Manager
John Scully mit ihm für Apple zu arbeiten, 1982)

Das ist das Los der Trainer -
du gewinnst ein Spiel, bist
mit den Gedanken aber schon wieder
beim nächsten.
Es fehlen die Ruhe und die Muße,
das alles zu genießen.

(Jogi Löw, deutsch Fußball-Bundestrainer
nach seinem 50. Sieg)

Es ist immer Zeit
für einen neuen Anfang.

(Konrad Adenauer)

Gott gab die Zeit -
von Eile hat er nichts gesagt.

(Spruchband in Ferienwohnung)

Mancher Dank
ist zwar kurz,
aber das Strahlen,
das ein glückliches Gesicht erhellt,
ist ein befriedigendes Gefühl.

(Ursula Wirtz, Ehrenamtspreis des LVR
für langjährige Koordination der
Butterbrot-"Aktion Biesenbach")

Es gibt Augenblicke
die ewig sind,
und in denen man weiß
dass alles
nur schön ist.

(Konstantin Wecker, Musiker)

Oh wünsche nichts vorbei
und wünsche nichts zurück!
Nur wohliges Gefühl der Gegenwart
ist Glück.

(Friedrich Rückert, 1788-1866)

An den Tod zu denken,
ist der beste Weg,
nicht ständig zu glauben,
man hätte etwas zu verlieren.

(Steve Jobs 2005 vor Studenten der Stanford-Universität
schon seit 2004 wissend von seinem Bauchspeicheldrüsenkrebs)

Mensch und T I E R E

Eine gute Tat an einem Tier
ist genauso verdienstvoll wie
eine gute Tat an einem Menschen,
während eine grausame Handlung
an einem Tier genauso schlimm ist
wie eine grausame Tat an einem Menschen.
Wer immer auch freundlich
zu den Geschöpfen Gottes ist,
ist freundlich zu sich selbst.

(Prophet Mohammed)

1. Haustiere

Ich habe nie geheiratet, weil
ich drei Haustiere zu Hause habe,
die den gleichen Zweck erfüllen
wie ein Ehemann.

Ich habe einen Hund,
der jeden Morgen knurrt,
einen Papagei,
der den ganzen Nachmittag flucht
und eine Katze,
die spät in der Nacht nach Hause kommt.

(Marie Corelli)

Hunde kommen, wenn man sie ruft.
Katzen nehmen deine Nachricht
zur Kenntnis - und kommen
eventuell später darauf zurück.

(Mary Bly)

Der Hund ist ein Angestellter,
die Katze ein freier Mitarbeiter.

(George Mikes)

2. Tierliebe

Dass mir der Hund das liebste ist,
sagst du oh Mensch sei Sünde,
mein Hund ist mir im Sturm noch treu,
der Mensch nicht mal im Winde !

(Arthur Schopenhauer)

Man kann in die Tiere
nichts hineinprügeln,
aber man kann manches
aus ihnen herausstreicheln.

(Astrid Lindgren)

Nicht das Denken
erlöst die Welt,
sondern die Liebe.

(Manfred Kyber)

Um einen Schmetterling
lieben zu können, müssen wir auch
ein paar Raupen mögen.

(Antoine de Saint-Exupéry)

Viele, die ihr ganzes Leben
der Liebe widmen,
können uns weniger über diese sagen,
als ein Kind,
das gestern seinen Hund verloren hat.

(Thornton Wilder)

3. menschlicher
Umgang mit Tieren

Solange Menschen denken,
dass Tiere nicht fühlen,
müssen Tiere fühlen,
dass Menschen nicht denken.

(Indianische Weisheit)

Was immer den Tieren geschieht,
geschieht bald auch den Menschen.

(Indianer-Häuptling Seattle)

Gott schuf die Menschen
und das Tier.
Er hat uns die Tiere anvertraut,
nicht ausgeliefert.

(unbekannt)

Der Mensch hat Verantwortung,
nicht Macht.

(Indianische Weisheit)

Ich habe, glaube ich,
die Zwischenstufe zwischen
Tier und Homo sapiens gefunden.
Wir sind es.

(Konfuzius)

Es wird die Zeit kommen,
da das Verbrechen am Tier
genauso geahndet wird,
wie das Verbrechen am Menschen.

(Leonardo da Vinci)

Die Größe und den
moralischen Fortschritt
einer Nation kann man daran messen,
wie sie die Tiere behandeln.

(Mahatma Gandhi)

4. beseelte Wesen

Jeder dumme Junge kann
einen Käfer zertreten.
Aber alle Professoren der Welt
können keinen herstellen.

(Arthur Schopenhauer)

Ich glaube, dass ... jede Kreatur
eine unsterbliche Seele hat.

(Martin Luther)

Manchmal sitzen sie vor dir,
mit Augen, so hinschmelzend,
so zärtlich und so menschlich,
dass sie dir beinahe Angst machen,
denn es ist unmöglich zu glauben,
dass da keine Seele in ihnen ist.

(Théophile Gautier)

Die Tiere teilen mit uns
das Privileg,
eine Seele zu haben.

(Pythagoras von Samos)

Alle Geschöpfe der Erde
fühlen wie wir,
alle Geschöpfe streben nach Glück
wie wir.
Alle Geschöpfe der Erde lieben,
leiden und sterben
wie wir,
also sind sie
uns gleich gestellte Werke
des allmächtigen Schöpfers
- unsere Brüder.

(Franz von Assisi)

Sei nett zu Tieren -
du könntest selbst eins sein.

(Norbert Blüm)

5. religiöse Verantwortung

Jeder dumme Junge kann
einen Käfer zertreten.
Aber alle Professoren der Welt
können keinen herstellen.

(Arthur Schopenhauer)

Ich glaube, dass ... jede Kreatur
eine unsterbliche Seele hat.

(Martin Luther)

Manchmal sitzen sie vor dir,
mit Augen, so hinschmelzend,
so zärtlich und so menschlich,
dass sie dir beinahe Angst machen,
denn es ist unmöglich zu glauben,
dass da keine Seele in ihnen ist.

(Théophile Gautier)

Die Tiere teilen mit uns
das Privileg,
eine Seele zu haben.

(Pythagoras von Samos)

Alle Geschöpfe der Erde
fühlen wie wir,
alle Geschöpfe streben nach Glück
wie wir.
Alle Geschöpfe der Erde lieben,
leiden und sterben
wie wir,
also sind sie
uns gleich gestellte Werke
des allmächtigen Schöpfers
- unsere Brüder.

(Franz von Assisi)

Sei nett zu Tieren -
du könntest selbst eins sein.

(Norbert Blüm)

Wir sehen bildhaft,
wer Jesus wirklich ist.
(…)

Links ein Jude:
Kein Volk wurde so oft ausgestoßen.
Neben ihm eine Dirne:
Jesus nahm sich ihrer an.

Dann eine Bettlerin:
Die sieht doch keiner gerne.
Und der Narr:
Ein Verrückter fehlt gerade noch!

Der Intellektuelle:
Skeptiker glauben doch nichts!
Die reiche Dame:
Und was geschieht mit den Armen ?
Der Schwarze:
Fremdes macht vielen Angst.

Die Zahl "Sieben" bedeutet:
Alle sind eingeladen
an den einen Tisch.

Keiner wird ausgeschlossen,
der zu Jesus kommt
und von ihm Heil erwartet.
(…)

Die Rose am Tisch aber sagt,
worauf alles ankommt:
geliebt sein von Gott,
ihn und die Menschen lieben.

2. Biblische
Belege

Wer von euch ohne Sünde ist -
der werfe den ersten Stein...

(Joh 8,7b)

Warum siehst du den Splitter
im Auge deines Bruders,
aber den Balken
in deinem Auge bemerkst Du nicht ?

(Mt 7,3)

Oder ist einer unter euch,
der seinem Sohn einen Stein gibt,
wenn er um Brot bittet,
oder eine Schlange,
wenn er um einen Fisch bittet ?

Wenn nun schon ihr, die ihr böse seid,
euren Kindern gebt, was gut ist,
wie viel mehr wird
euer Vater im Himmel
denen Gutes geben, die ihn bitten.

(Mt 7,9-11)

Und wenn jemand einem Menschen
das Leben erhält, sei es so,
als hätte er der ganzen Menschheit
das Leben erhalten

(Koran, Sure 5, Vers 32)

…ich war hungrig,
und ihr habt mir zu essen gegeben…
ich war fremd und obdachlos,
und ihr habt mich aufgenommen…

(Mt 25,36)

Ruhe -
vom närrischen
Herumhasten

0. Vor-Wort

Der zynische Volksmund behauptet, 
LIEBE sei BLIND.
In Wirklichkeit aber 
sind vielleicht gerade DIEJENIGEN blind,
die nicht lieben 
und die daher nicht erkennen,
wie SCHÖN und LIEBENSWERT 
die WELT ist.  

(Aldous Huxley)

1. Wunder

Es gibt 2 Arten,
sein LEBEN zu leben:
entweder so, als wäre NICHTS 
ein WUNDER,
oder so, als wäre ALLES ein WUNDER.
ICH glaube an LETZTERES. 

(Albert Einstein)

Als ich von der Narkose aufwachte,
habe ich gemerkt, dass es
eine ANDERE WELT ist.
Eine Welt, die mir
viel mehr FREUDE bereitete.

(Blomberg, 2. Herztransplantations-Patient weltweit)

Es lohnt sich, 
jeden Tag bewusst zu erleben
und wer dem Tod so NAH war, 
sieht die WELT ANDERS.

(Alex Zarnadi, Rennfahrer der 2001 
bei einem Horrorcrash beide Beine verlor)

Es ist WUNDER-bar
zu LEBEN. 

(RBB)

LEBEN
ist der BEWUSSTE Beginn
des EWIGEN Daseins. 

(RBB)

Wenn ich enmal
von HIER mich WENDE,
SEI DIES MEIN Abschiedswort:
UNÜBERTREFFLICH ist,
was ich GESEHEN. 

(Rabindranath Tagore, Gitanjali)

2. Be-Ruhigung

Arbeitet - 
als würdet ihr kein Geld brauchen;
liebt - 
als hätte euch noch nie jemand verletzt;
tanzt - als würde keiner zuschauen,
singt - als würde keiner zuhören.

(TV-Sendung "Die Gutenberg-Galaxis")

Alle FEHLER, die man hat,
sind VERZEIHLICHER als 
die MTTTEL, welche man anwendet,
um sie zu VERBERGEN. 

(Francois de La Rochefoucauld, 1613 - 1680)

Vergiss nicht - 
man benötigt nur WENIG
um ein GLÜCKLICHES Leben zu führen.

(Marc Aurel)

ALLE Menschen sind KLUG;
die einen VORHER -
die anderen NACHHER.

(chinesisches Sprichwort)

GETANE Arbeiten
sind ANGENEHM.

(Cicero)

Der Mensch
ist nicht zum VERGNÜGEN,
sondern zur FREUDE geboren. 

(Paul Claudel)

3. Liebe

Eine schöne UHR
zeigt die Zeit AN,
eine schöne FRAU
läßt sie VERGESSEN.

(Maurice Chevalier)

Gegenüber 
dem UNERERMESSLICHEN Weltraum
erscheint der Mensch 
zunächst ein winziges Schilfrohr.
In Wirklichkeit ist EIN Mensch
größer als die ganze 
unermeßliche Größe des Weltalls...
... Am Ende ist EIN LIEBENDER 
MEHR als alle
unendliche Weltraum-MASSEN. 

(Pascal, zitiert von 
Joseph Karidnal Ratzinger)

Ohne KINDER
wäre die WELT
eine WÜSTE.

(Jeremias Gotthelf)

MACHT
können wir durch WISSEN erlangen,
aber zur VOLLENDUNG
gelangen wir NUR durch die LIEBE.

(Rabindranath Tagore)

Die SUMME unseres Lebens
sind die Stunden,
in denen wir LIEBTEN.

(Wilhelm Busch)

4. Auf-trag

Es GIBT keine 
GROßEN Entdeckungen und Fortschritte,
solange es noch 
EIN UNGLÜCKLICHES Kind 
auf ERDEN gibt.

(Albert Einstein)

Es ist BESSER,
auch nur EINE Kerze ANZUZÜNDEN,
als die FINSTERNIS
zu VERWÜNSCHEN.

(Chinesischer Spruch)

Was Du für Dich BEHÄLST;
hast Du bereits VERLOREN.
Was Du VERSCHENKST;
ist DEIN für IMMER.

(Josef Reche)

Man kann Brot OHNE Liebe geben,
aber wenn man LIEBE gibt,
so wird man auch immer BROT geben.

(Leo Tolstoi)

Der ANFANG
ist die HÄLFTE
des GANZEN.

(Aristoteles)

5. Ewige Ruhe
Unsere Toten sind nicht ABWESEND,
sondern nur un-SICHTBAR.
Sie schauen 
mit ihren Augen voller LICHT
in unsere Augen voller TRAUER.

(Augustinus)

Ich STERBE, 
aber meine LIEBE zu euch 
stirbt NICHT,
ich werde euch von HIER aus LIEBEN,
WIE 
ich euch auf ERDEN geliebt habe.

(aus Todes-Anzeige)

LEBEN ist,
die Suche des NICHTS
nach dem ETWAS.

(Christian Morgenstern)

OLYMPOS - 
Berg der Götter

Prolog(os) - (Vorwort(e))

Ein GOTT ist der MENSCH,
wenn er TRÄUMT,
ein BETTLER,
wenn er NACHDENKT.

(Hölderlin)

"Das ist
WUNDER-bar !"

(Albert Schmidt, =Ausdruck
der freudigen Wahr-nehmung)

LEHRER
haben vormittags RECHT;
und nachmittags FREI.

(Postkarte mit Wandspruch)

1. Kosmos

WAS ist die WELT ?
Das,
worin VERGEHEN waltet.

(Buddha)

Das UN-Begreifbarste
des UNIVERSUMS ist,
daß es BEGREIFBAR ist.

(Albert Einstein)

Wir sind (dankbares ?)
Mitglied der
"LEBENS-Gemeinschaft Kosmos" !

(RBB)

2. Bios (Leben)

Lebt, genießt das Leben, tanzt.
(In der Schweiz muß du immer arbeiten, arbeiten, arbeiten.
Und das ist ein BLÖDSINN.)
Man sollte halb spielen und halb arbeiten.
Ich habe das zu wenig GETAN !

(Sterbeforscherin Prof. E.Kübler-Ross)

ZEHN-mal mußt Du LACHEN
am Tag und HEITER sein !
Lernen wir uns FREUEN,
so verlernen wir am besten,
Anderen WEHE zu tun.

(Nietzsche)

Leben,
Lieben,
Lachen,
Das ist eine feine Sache.

(Ekkene Callens, Belgien)
(CSH-Gästebuch, 24.07.1959)

Es ist SCHÖN am Leben zu sein.
Es gibt so VIELE Dinge,
die Du machen kannst,
wenn Du nicht TOT bist.

( ?, aus Spielfilm )

"LEBEN"
ist die ENTWICKLUNGS-Reise
im DA-SEIN.

(RBB)

Leben ODER Lieben ?
Wer LIEBT, lebt !
Wer lebt, MUSS nicht lieben.
Doch wer lebt UND LIEBT,
Der LIEBT das LEBEN !

(Patrick Lehnen)

3. Amor (Liebe)

Ihr LÄCHELN
ist nicht von dieser WELT.
Aus ihren weit geöffneten
blauen AUGEN
leuchtet SCHON
das ANDERE Leben.

(Ernst Bloch, über seine Frau Else)

In IHRER Nähe zu SEIN,
ist wie ein Aufenthalt/Ausflug
im Ausser-Zeitlichen.

(RBB)

Jemanden LIEBEN,
heißt als einziger
ein für die anderen
UNSICHTBARES WUNDER
sehen.

(Mauriac)

4. Metaphysik(os)

Ein 3-jähriges Kind ist imstande,
die Eltern zu fragen:
"WO war ICH,
ehe ich zu EUCH kam ?"
Wahrhaftig, das ist tiefsinnigste "Metaphysik"(*)
- man nehme nur das Wort
beim Wort !

(Ebner)
(*) = "Das, was HINTER der Physik liegt"

JEDER Augenblick
ist von unendlichem WERT.

(Goethe)

Keine GRENZE
verlockt uns MEHR
zum SCHMUGGELN
als die ALTERS-Grenze.

(Musil)

ÄNGSTE,
sind nichts anderes,
als PHANTASIEN
des Nicht-Erleuchteten.

("Schreckenskammer" für Fortgeschrittene)

"Out of the dark -- into the light"
("Heraus aus dem Dunkeln
-- hinein in das Licht")

(Falco, sein letztes Lied vor seinem Tod)

Wenn man die 40 (Jahre) ÜBERSCHRITTEN hat,
sieht man plötzlich am HORIZONT
das Ende des Lebens auftauchen.

(Joachim Sanner)

5. Theos (Gott)

Ich könnte mir vorstellen,
daß ein Mensch auf die ERDE
HINAB-blickt und behauptet,
es gebe KEINEN Gott.
Aber es will mir NICHT in den Sinn,
daß einer zum HIMMEL AUF-schaut
und Gott LEUGNET.

(Abraham Lincoln)

Wenn einer
an seinen HÖLZERNEN Gott
zu glauben AUFHÖRT,
so heißt das NICHT,
daß es KEINEN Gott gibt,
sondern nur,
daß er nicht aus HOLZ ist.

(Tolstoy)

Gott kann gar keine
FRAU gewesen sein,
denn sonst hätte sie nach
"Es werde Licht" gesagt:
"Wie sieht´s denn hier aus !"

(Ingolf Lück)

Wenn Gott
keinen SPASS verstünde,
so möchte ich NICHT
im HIMMEL sein.

(Martin Luther)

WEIL Gott
LIEBE ist.

(Monika Müller, Titel einer TV-Sendung)

(Seltenes Beten - ist wie:)
Wir wohnen ein Leben LANG
in Gottes HAUS,
aber wir KLOPFEN
nur SELTEN an seine TÜR.

(Greene)

O p t i m i s t - P e s s i m i s t

Die Lebensspanne ist dieselbe,
ob man sie lachend,
oder weinend verbringt.

(Fernöstliche Weisheit)

EIN Sonnenstrahl -
kann VIEL Dunkelheit erhellen.

(Franz von Assisi)

Eine FREUDE
vertreibt HUNDERT Sorgen.

(Japanisches Sprichwort)

1 SORGE
vertreibt 100 FREUDEN.

(RBB)

Es ist nun mal so auf unserer Welt:
Ein Flugzeug,
daß die SCHALLMAUER durchbricht,
macht eben viel MEHR Lärm
als ein geborchenes HERZ.

(Marilyn Monroe)

Das trockene Flußbett
findet keinen Dank
für seine
Vergangenheit

(Rabindranath Tagore)

Eines Tages werde ich
im Sonnenaufgang einer andern Welt
DIR singen:
"Ich SAH dich schon im Licht der Erde,
in der LIEBE des Menschen."

(Rabindranath Tagore)

Der Tod ist nicht das ENDE vom Leben
Sondern das Leben ist der ANFANG vom Leben.

(RBB)

TRAUET euren TRÄUMEN,
denn das TOR der EWIGKEIT
ist darin verborgen.

(Khalil Gibran)

Gott hat deinem Geist FLÜGEL verliehen,
mit denen du aufsteigen kannst
ins weite Firmament der LIEBE und FREIHEIT.
Und du JAMMERVOLLES Geschöpf
STUTZT diese Flügel mit EIGENER Hand
und läßt zu, daß deine Seele
wie ein Insekt am Boden DAHINKRIECHT.

(Khalil Gibran)

WANN werde ich zu STAUNEN aufhören
und zu BEGREIFEN beginnen.
Was bin ich ? Was ist der Mensch ?
Was ist die Welt, in der ich lebe ?

(Galileo Galilei)

Papst Franzikus
- päpstliche Aussagen -

(twitter.com/pontifex_de)

Mein Schutzengel sagt mir oft:
"Giovanni, nimm dich nicht so wichtig !"

(Papst Johannes 23.)

1. Gott ist reine Barmherzigkeit:

Hab keine Angst,
Gott um Vergebung zu bitten.
Er wird nie müde, uns zu vergeben.
Gott ist reine Barmherzigkeit.

Verlieren wir nie die Hoffnung !
Gott liebt uns immer,
auch mit unseren Fehlern und Sünden.

Die Treue Gottes ist größer
als unsere Untreue und unser Verrat.

Gottes Liebe lässt sich nicht messen.
Sie ist ohne Maß !

Der Herr vergibt uns immer
und begleitet uns immer.
An uns liegt es,
uns vergeben zu lassen
und begleiten zu lassen.

Lass Jesus, den Auferstandenen,
in dein Leben.
Warst du auch fern,
mach nur einen Schritt zu ihm hin:
Er erwartet dich mit offenen Armen.

2. Konsum
ist nicht der Glückbringer:

Das Reich Gottes gehört jenen,
die ihre Sicherheit
in die Liebe Gottes setzen
und nicht auf materielle Dinge.

Die Logik der Welt
treibt uns zum Erfolg,
zur Herrschaft und zum Geld;
die Logik Gottes zur Demut,
zum Dienen und zur Liebe.
Sie ist ohne Maß !

Der Konsumismus hat uns
an Verschwendung gewöhnt.
Das Wegwerfen von Nahrung
kommt aber einem Diebstahl
an den Armen und Hungrigen gleich.

Das eigene Glück darin zu suchen,
materielle Dinge zu besitzen,
ist ein sicherer Weg,
um nicht glücklich zu sein.

Wenn Gott in einer Gesellschaft fehlt,
wird selbst der Wohlstand
von einer schrecklichen geistlichen Armut begleitet.

Ich danke allen Lehrern:
Erziehung ist eine wichtige Aufgabe,
die viele junge
zum Guten, Schönen und Wahren hinführt.

3. Gewalt ist gottlos:

Niemand soll meinen,
er könne sich hinter Gott verstecken,
während er Gewalttaten und Übergriffe
plant und ausführt.

Nie wieder Krieg ! Nie wieder Krieg !

4. Wir alle sind Sünder:

Franziskus über sich:
"Wer ist Jorge Mario Bergoglio ?
Ich bin ein Sünder.
Das ist die richtigste Definition.
Und es ist keine Redensart.(...)
Ich bin ein Sünder,
den der Herr angeschaut hat."

Wir alle sind Sünder.
Aber bitten wir den Herrn,
keine Heuchler zu sein.
Heuchler kennen kein Verzeihen,
keine Freude, keine Liebe Gottes.

Wir alle sind Sünder,
doch wir erfahren die Freude
der Vergebung Gottes
und gehen unseren Weg
im Vertrauen auf seine Barmherzigkeit.

Jesus versteht unsere Schwächen,
unsere Sünden; er vergibt uns,
wenn wir uns vergeben lassen.

Über Homosexuelle:
Wenn eine homosexuelle Person
guten Willen hat und Gott sucht,
dann bin ich keiner,
der sie verurteilt.

Heiligkeit erfordert,
jeden Tag zu Opfer und Hingabe
bereit zu sein.
Daher ist die Ehe
ein Königsweg, um heilig zu werden.

5a. Über die Kirche:

Diese Kirche,
mit der wir denken und fühlen sollen,
ist das Haus aller -
keine kleine Kapelle,
die nur ein Grüppchen ausgewählter Personen
aufnehmen kann.

Gott ist
ganz barmherzig mit uns.
Lernen auch wir, mit anderen Menschen,
besonders denen in Leid und Not,
barmherzig zu sein.

Die Kirche hat sich manchmal
in kleine Dinge einschließen lassen,
in kleine Vor-schriften. (...)
Die Diener der Kirche
müssen vor allem
Diener der Barmherzigkeit sein.

Die wahre Macht
liegt im Dienen.
Der Papst muss allen dienen,
besonders den ganz Armen,
Schwachen und Geringen.

Die Spaltung
innerhalb einer christlichen Gemeinschaft
ist eine sehr schwere Sünde;
sie ist ein Werk des Teufels.

5b. Über Frauen
in der Kirche:

Es lohnt sich, von Maria zu lernen:
Sie war vollkommen bereit,
Christus in ihr Leben aufzunehmen.

Die Frau ist für die Kirche unabdingbar.
Maria - eine Frau - ist wichtiger
als die Bischöfe.

Der weibliche Genius
ist nötig an den Stellen,
wo wichtige Entscheidungen getroffen werden.

Gott ist Vater,
aber noch mehr
ist er Mutter.

(Papst Johannes I, 10.09.1978)

6. Was christlicher Glaube ist:

Christus ist auferstanden ! Halleluja !

Ich kann mir keinen Christen vorstellen,
der nicht lachen kann.
Sehen wir zu, dass wir ein
frohes Zeugnis unseres Glaubens geben.

Ein Christ
kann nie gelangweilt oder traurig sein.
Wer Christus liebt,
ist voller Freude
und verbreitet Freude.

Söhne und Töchter Gottes sein
sowie untereinander Brüder und Schwestern:
Dies ist Mitte und Herz
des christlichen Lebens.

Wir neigen dazu,
uns selbst und unsere Ansprüche
in den Mittelpunkt zu stellen.
Das ist sehr menschlich,
aber nicht christlich.

Die Himmelfahrt Jesu
heißt nicht, dass er Abschied nimmt,
sondern dass der Herr
auf neue Weise unter uns lebt
und jedem von uns nahe ist.

Ärgern wir uns über jemanden ?
Beten wir für ihn.
Das ist christliche Liebe.

Das Evangelium
ist Vergebung und Frieden;
es ist die Liebe,
die von Gott kommt.

Der Christ
ist bedingungslos barmherzig.
Dies ist der Kern
des Evangeliums.

7. Stille Nacht - geweihte Nacht:

Der Herr (GOTT)
klopft an die Tür unseres Herzens.
Haben wir vielleicht ein kleines Schild
angebracht mit der Aufschrift:
"Nicht stören" ?

Der Herr spricht zu uns
in der Schrift und im Gebet.
Lernen wir,
in der Stille
bei ihm zu verweilen.

Weihnachten
ist oft ein lautes Fest:
Es tut uns aber gut,
ein wenig still zu werden,
um die Stimme der Liebe
zu hören.

Das Jesuskind offenbart
die unermessliche zärtliche Liebe,
mit der Gott
einen jeden von uns umgibt.

R U H E - B a n k

1. zum Nach- D E N K E N

Mit dem KÖRPER Sport treiben -
ist GEDANKEN-anregend !

((RBB))

Denken -
ist Probe-Handeln im Kopf.

(Volker Arzt)

Die EDELSTE Art
ERKENNTNIS zu gewinnen
ist die durch
NACHDENKEN und Überlegung.
Die EINFACHSTE Art
ist die durch NACHAHMUNG:
Und die BITTERSTE Art
ist die durch ERFAHRUNG.

(Siddhartha Gautama = Buddha)

Stufen eines Veränderungsprozesses:

1. erkennen, daß es ein Problem GIBT
2: ANALYSE des Problems
3. ZIELE neu festlegen
4. LÖSUNGEN und Strategien festlegen
5. durchhalten, Rückschläge verarbeiten,
Strategien überprüfen und festigen.

(Albert Schmidt, Vortrag)

We do NOT learn by DOING,

(Wir lernen nicht durch TUN)


BUT by THINKING about


(aber durch BEDENKEN über das,)


what we are DOING.


(was wir tun.)

(Dewey,1920)

Die UTOPISTEN
sind die wahren REALISTEN:

(Helmut Kohl,
beim Abschied in Polen, 19.10.98)

2. zum Betr - A C H T E N

Die HERRLICHKEIT der WELT
ist immer ADÄQUAT ("entsprechend")
der Herrlichkeit des GEISTES,
der sie BETRACHTET.

(Heinrich Heine)

Ich bin GERNE existent.
Und besonders gerne
bin ich BEWUSST existent.

(RBB)

Das GRÖßTE Geheimnis:
Wieso IST ÜBERHAUPT etwas ?!
Das WICHTIGSTE Geheimnis:
Wieso bin "ICH" -
und WAS erwartet mich
HINTER dem Tod?

(RBB)

Ich bin über den Erdball gegangen
wie durch den Garten einer Wohnung,
die mir gehört.

((Honoré de Balzac))

3. zur A U S -- Sicht

Wenn wir eines TAGES
wirklich Gott SEHEN sollten,
so werden wir sagen:
"SO warst Du IMMER schon.

Du warst JEDER den ich LIEBTE.
Du warst JEDER der MICH liebte.
Alles FREUNDLICHE oder GUTE.
Alles was mich WEITERBRACHTE
auf meinem WEG.

IMMER warst DU es."

(C.S Lewis)

Wer ist GOTT?
Kein GEDANKE ersteigt ihn,
keine AUSDAUER wird ihn erreichen,
kein TIEFSINN wird ihn ergründen.
Wer sich [aber] zur LIEBE aufrichtet,
[der] reicht HINAUF zu GOTT.
Wer sich in der LIEBE beugt,
ergründet seine TIEFE.

(Jörg Zink)

Wo der menschliche ZWEIFEL
nicht ist,
da ist nicht die ANTWORT
des Heilgen Geistes.

(Hildegard von Bingen)

Ohne GEBET
fehlt der SEELE
die NAHRUNG.

(Franziska Charvier, ca.1850)

Sein Wort ist eindeutig:
"Heute möchte ich
in Deinem Haus zu Gast sein."
Heute, nicht morgen.

(Fére Roger, Taize)

Der TOD
kann die LIEBE
nicht töten.

(aus Totenbrief für Günter Hörter)

"Wir sind nicht WEIT
von der WAHRHEIT entfernt.
Gell, Oma !"

(Daddy Klein)

Was ist der Mensch ?!

1. Schule / Lernen

WIR können nicht FÜR sie LERNEN:
Man kann nur LERNEN was man TUT.

(Albert Schmidt)

Man kann Dir den WEG weisen;
aber GEHEN musst Du ihn SELBST.

(Bruce Lee)

Eine ENTDECKUNG besteht darin 
etwas zu SEHEN; was ALLE gesehen haben -
und sich dabei was zu DENKEN
was noch NIEMAND gedacht hat.

(Autor unbekannt)

Wer viel WEIß,
stellt die richtigen FRAGEN.

(Bernhard Shaw)

Unser Kopf ist RUND;
damit das DENKEN die RICHTUNG 
WECHSELN kann. 

(Francis Picabai)

GENIALE Menschen
sind selten ORDENDLICH,
ordendliche SELTEN genial.

(Albert Einstein)

"Stellen Sie sich gefälligst hinten an."
"Geht nicht, da steht schon einer."

(Schüler-Spruch)

Dieser Sven ist ein GLÜCKLICHER Mensch. 
Der MERKT nicht, 
wenn er NERVT. 

(Lehrer über Schüler)

Es ist leichter, 
den ersten Wunsch zu UNTERDRÜCKEN,
als die folgenden zu erfüllen.

(Benjamin Franklin)

Wer Menschen FÜHRT 
sollte die RICHTIGEN Prinzipien lehren, 
ihre ANWENDUNG aber 
dem Einzelnen ÜBERLASSEN.

(Autor unbekannt, Zusendung von Angelo Vincenti)

In DIR muß BRENNEN, 
was du in ANDEREN 
ENTZÜNDEN willst. 

(Aurelius Augustus)

WANN endlich,
wenn nicht JETZT ? 

(Albert Einstein)

2. Mit-Menschen

Es ist SCHWIERIGR ein VORURTEIL 
zu zertrümmern,als ein ATOM. 

(Albert Einstein)

Auch die WAHRHEIT gedeiht nur in
einer bestimmten Vegetation und Temperatur.
Wenn man sie ERHITZT, 
wird sie FANATISCH, 
sobald man sie UNTERKÜHLT, ZYNISCH. 

(Martin Kessel, deutscher Schriftsteller, 1901-1990)

SCHON die Mathematik lehrt uns,
dass man NULLEN NICHT übersehen darf.

(Gabriel Laub, polnisch-tschechischer Satiriker, geb. 1928)

Damals wie heutzutage:
Sehr viele sind UN-INFORMIERT -
durch diesen Umstand 
auch schnell UNIFORMIERT.

(Kristiane Allert-Wybranietz)

Der wirklich demütigende und unleidliche 
ZWANG durch ANDERE,
kann in dieser Welt nur VERMIEDEN werden,
durch ein VERABREDETES Maß an Zwang,
das sich jeder SELBST antut.  

(Witz)

Wer sich des Vergangenen NICHT ERINNERT,
ist dazu VERURTEILT, 
es NOCH MAL zu erleben. 

(Geroge Santayana, Philosoph)

Mit SICH beginnen, aber NICHT 
bei sich ENDEN, 
bei sich ANFANGEN, aber
sich nicht SELBST zum ZIEL haben.

(Martin Buber)

Jeder Mensch ist EINZIGARTIG. 
Schön - wenn man etwas GEMEINSAM hat.

(Gaffel-Kölsch-Reklame)

3. Sein

Wir sind in diese GEGEBENHEITEN
HINEIN geboren und 
ERKENNEN es erst langsam.

(Hendrik Verges-zu gesellschaftlichen Umstände)

Der ANFANG des Anfangs ist UN-verstanden.
Er bleibt ein WUNDER: 
Für den Astrophysiker EBENSO
wie für den SPAZIERGÄNGER,
der STAUNEND in den NACHT-Himmel schaut.

(aus TV-Sendung „Gottes Urknall“)

Die Tat-Sache (!?) des Da-Seins
ist größer als unser Verstand.

(BBK)

ZEIT - ist die Art der Natur dafür zu sorgen,
dass nicht ALLES auf EINMAL passiert.

(Autor mir unbekannt, von Gerorg Schlechtriehm empfohlen)

Ich denke nie an die ZUKUNFT:
Sie kommt früh GENUG. 

(Albert Einstein)

DA-Sein ist SCHÖNER
als NICHT da sein ! 

(BBK)

Die Leute [Menschen] SANGEN,
weil sie DASEINS-FREUDE verspürten.

(Manuela Berlinger)

4. Geist

Ich nehme keine MEDIKAMENTE.
Wenn der Körper es nicht alleine SCHAFFT, 
hat er es auch nicht VERDIENT. 

(Ingolf Schul-Weihrauch)

Wenn man auf seinen KÖRPER achtet,
geht es auch dem KOPF besser.

(Jil Sander)

MATERIE ist die 
EIERSCHALE des GEISTES. 

(BBK)

Bedenke: Die STILLE
ist manchmal die beste Antwort.

(aus nepalesischen Glücksmantra)

Kinder sind... 
Augen, die sehen, 
wofür wir längst schon blind sind. 
Ohren, die hören, 
wofür wir längst schon taub sind. 

(Autor mir unbekannt)

Du sollst in Deinem KIND
nicht das WUNDERKIND sehen,
aber das Wunder: KIND.

(Autor mir unbekannt)

5. Religion

Was ist der MENSCH; und
in welcher BEZIEHUNG steht er 
zum EWIGEN ?  

(Björn Döhring)

Die Naturwissenschaft OHNE Religion 
ist LAHM, die Religion 
OHNE Naturwissenschaft BLIND.

(Albert Einstein)

Gott - ist nicht FAßLICH.
Faßest du´s, 
so ist´s nicht GOTT. 

(Robert Schumann)

Die EWIGKEIT ist sehr LANG,
besonders zum ENDE hin.

(Woddy Allen ?)

Der Glaube läßt uns begreifen,
dass es etwas Unbegreifliches gibt.

(Anselm von Canterbury)

GLAUBE ist die HOFFNUNG,
dass die LIEBE trägt.

(zitiert von A.Schmidt)

Gott rief mich bei meinem Namen 
in die große WELT:
Und ich weiß, ich bin GEBORGEN, 
Gottes Hand mich HÄLT.

(Barbara Cratzius)

Lebe das, was Du vom Evangelium 
VERSTANDEN hast. Und wenn es 
NOCH so WENIG ist.

(Roger Schutz)

Was noch viel WICHTIGER ist... 
Jesus LEBT ! 

(Missions-Plakat)

Das, was wohlgeformt war, wird unförmig.
Das, was schön war, 
ist jetzt hässliche Verwüstung.
Doch ich sterbe nicht ganz,
denn das, was in mir ist,
dauert fort als unzerstörbar.

(Papst Johannes Paul II über das Ende seines Lebens)

Das, was wohlgeformt war, wird unförmig.
Das, was schön war, 
ist jetzt hässliche Verwüstung.
Doch ich sterbe nicht ganz,
denn das, was in mir ist,
dauert fort als unzerstörbar.

(Papst Johannes Paul II über das Ende seines Lebens)

A u s -- L ä n d e r

1. Lieber Skinhead

Lieber Skinhead !
Ich schreibe Dir in ganz einfachen Worten.
Damit Du´s VERSTEHST:

Ich will Dir mal was sagen:
Wenn Du einen armen Hund haust,
zeigst Du nicht wie STARK Du bist,
Du zeigst bloß Deine Schwäche
und BLÖÖDHEIT.
Weil - sein kaputter Kopf
löst Deine PROBLEME ja nicht.

Wenn Du stark sein willst,
mußt Du Dich nämlich
gegen Deine EIGENE SCHWÄCHE wehren.
Du mußt DENKEN.
In Deinem rasierten Schädel
ist nämlich GEHIRN.
Also BENUTZ mal das Gehirn
- nicht den KNÜPPEL.

Dein Gehirn braucht NAHRUNG
genauso wie Dein BAUCH.
Also versuch´s mal
mit dem REDEN oder dem LESEN.
Und frag´ Dich gefälligst mal,
WARUM Dein Leben
aus nichts als SCHEIßE besteht.

Klar - LESEN ist die HÄRTE:
NACHDENKEN ist die OBER-Härte.
Das strengt nämlich mehr an
als "Scheiß-Neger" schreien
oder "Dreckiger Jude".
RUMGRÖHLEN ist ja ziemlich LEICHT.
Beleidigen und hassen
kann praktisch JEDER.

Mir ist scheißegal
ob Du mit RASIERTEM Kopf
und in Deinen STIEFELN herumläufst.
Meinetwegen kannst Du Dir
ARTISCHOCKEN auf den Schädel kleben
und Dir die ARSCH-Backen tätowieren.

EINS ist mir aber NICHT egal.
Ich will, daß Du Dich SELBST respektierst.
Deine WÜRDE und Dein GEHIRN.
So lernst Du vielleicht auch
ANDERE zu RESPEKTIEREN.

Wenn Du "dreckiger JUDE" brüllst,
mußt Du nämlich erst wissen,
was das IST - Jude zu sein.
Wenn Du das KAPIERT hast,
was ein Jude ist,
dann kannst Du mal PROBIEREN,
Dich zu fragen,
wie SCHÖN es wohl ist,
wenn sie Deine MUTTER, Deinen VATER,
Deine GESCHWISTER und Dich SELBST
in den OFEN stecken.

Ich mache mir ZIEMLICHE Sorgen um Dich.
Und natürlich auch um die KÖPFE,
auf die ihr dauernd DRAUFHAUT.

Ich mach´ mir halt Sorgen,
weil die MACHT,
wenn sie BLÖÖDE und GEMEINE Leute
vor sich hat
immer bloß ZWEIERLEI tut.

Sie steckt Dich in den KNAST,
und der Knast ist ein
gewaltiger BOING auf Deinem Kopf.
Oder sie BENUTZT Dich
wie einen SKLAVEN.
Schickt Dich
HAUEN und QUÄLEN und BRENNEN

Willst du Deine FREIHEIT.
Dann laß Deinen Kopf rasiert,
aber kapier endlich
daß GEHIRN darin ist.
DARIN - sind Kraft und Macht.

(TV-Beitrag, Autor mir unbekannt)

2. Gefahr

Laßt THEORIEN sterben
- nicht MENSCHEN.

(Karl Popper)

GEWOHNHEITEN sind
ZUERST Spinnweben --
dann DRÄHTE.

(Fernöstliche Weisheit)

Ein gutes BUCH
ist wie ein SPIEGEL.
Wir finden uns in ihm
SELBST WIEDER.

(RBB)

3. EIGEN-Verantwortung

Sie meinen,
IHRE Stimme zählt nicht? ...
Dann ADDIEREN Sie mal alle,
die GENAUSO denken!

((Personalrats-Wahlen '90, vlbs-wlw)

Wer die Fehler anderer ÜBERNIMMT,
dessen Schuld ist größer
als die Schuld desjenigen,
der sie begeht.

(Fernöstliche Weisheit)

Wenn Du einen WÜRDIGEN siehtst,
dann trachte ihm NACHZUEIFERN.
Wenn Du einen UN-würdigen siehst,
dann PRÜFE Dich in Deinem INNERN!

(Konfuzius)

Der Schüler soll erläutern
; welche KONSEQUENZEN
die Liebe GOTTES zu den MENSCHEN
für das Verhalten der Menschen
UNTEREINANDER haben muß.

(Ruth Kullmann, raps 1´91)

Wer EINES Menschen Leben NIMMT,
der ist wie einer,
der ALLER Menschen Leben nimmt.
Wer aber eines Menschen Leben RETTET,
der ist wie einer,
der ALLER Menschen Leben rettet..

((Koran 5,32)

4. ER-Lösung

Jedem ANFANG
wohnt ein ZAUBER inne,
der uns BESCHÜTZT
und der uns hilft zu LEBEN.

(Hermann Hesse)

Die VERGEBUNG
zer-bricht die URSACHEN-Kette.

(Dag Hammarskjöld

Ich kam an deine Küste als ein FREMDLING,
ich wohnte in deinem Hause als ein GAST,
ich verlasse deine Schwelle als ein FREUND,
meine ERDE.

(Rabindranath Tagore

Vor GOTT
sind wir ALLE
ASYL--Bewerber.

(RBB)